Möbel Kabs Versteigert auf "holländisch"
Ungewöhnliche Verkaufsaktion von Möbel Kabs in Hamburg: In ihrer neusten Filiale "Kabs Prozente" will das Familienunternehmen Polstergarnituren, Sofas und Sessel auf "holländisch" versteigern. Das heißt, die Preise aller Produkte werden täglich um zehn Prozent herabgesetzt. Wer länger wartet und pokert, bekommt die Ware also umso günstiger. Es sei denn, ein anderer schlägt schneller zu. "Das Prinzip gilt aber nur so lange, bis das Möbelstück maximal ein Viertel des ursprünglichen Wertes erreicht hat", erklärt Firmenchef Robert Kabs gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Um den Kunden das Rechnen zu erleichtern, werden alle Möbel mit Schildern versehen, auf denen der Preisverlauf beschrieben wird. Hundert Produkte sind im Angebot. "Es handelt sich dabei vor allem um Ausstellungsstücke aus unseren Filialen. Also um Ware, die wir bereits abgeschrieben haben und die ansonsten nur schwer zu verkaufen sind", so Kabs. Jedoch sei - trotz Wegfall des Rabattgesetzes - noch nicht geklärt, ob diese Verkaufsform zulässig ist, kommentierte Ulf Kalkmann vom Hamburger Einzelhandelsverband im Abendblatt die Aktion.
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