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Laut VDM stieg der Möbelexport 2016 um 1,2 Prozent. Auch die Importe nehmen zu.
12.01.2017 10:11 Uhr

VDM Möbelexport stieg um 1,2 Prozent - auch Importe nehmen zu

Anlässlich der gestrigen Pressekonferenz zur „imm cologne“ gab VDM-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas auch die aktuellen Zahlen für den Möbelimport und -export bekannt.

Demnach stieg der gesamte Möbelexport in den ersten drei Quartalen 2016 um 1,2 Prozent auf 7,7 Mrd. Euro. Der Absatz in die EU-Länder entwickelte sich mit einem Plus von 2,4 Prozent auf 5,4 Mrd. Euro besonders positiv. Die Ausfuhren in unseren wichtigsten internationalen Absatzmarkt Frankreich sanken minimal um 0,1 Prozent und auch die Schweiz als zweitwichtigster Markt entwickelte sich mit minus 0,3 Prozent negativ. Die Ausfuhren in die Niederlande konnten dagegen um 9 Prozent gesteigert werden. Die Exporte nach Italien erhöhten sich um 5,8 Prozent und nach Belgien um 5,1 Prozent. Der Brexit hatte bisher noch keine spürbaren negativen Auswirkungen auf die deutschen Möbelexporte – die deutschen Ausfuhren über den Ärmelkanal wuchsen von Januar bis September 2016 um 4,7 Prozent. Absehbar ist allerdings, dass der Brexit spätestens 2017 und in den Folgejahren unsere Ausfuhren erheblich behindern wird. In den spanischen Markt legten die deutschen Möbelexporte um 3,3 Prozent zu. Weniger Möbel konnten hingegen nach China und in die USA geliefert werden.

Die Importe entwickelten sich mit einem Plus von 1,9 Prozent in den ersten drei Quartalen auf ein Gesamtvolumen von 9,3 Mrd. Euro. Die meisten Möbel kamen mit einem weiter wachsenden Wert von fast 2,5 Mrd. Euro aus Polen. Dann folgen China, leicht nachgebend auf 1,4 Mrd. Euro, und Tschechien mit einem Wachstum auf 1,2 Mrd. Euro.

„Diese Entwicklung beobachten wir mit Sorge, denn damit wächst der Import weiterhin stärker als unsere Exporte. Dadurch ergibt sich auch eine weitere Steigerung der Importpenetrierung des deutschen Möbelmarktes. Zwar hat sich diese, in den letzten Jahren teils starke, Entwicklung verlangsamt. Aber 2016 ist die Quote der Möbel ausländischer Herkunft im deutschen Handel um weitere zwei Prozentpunkte auf nunmehr 64 Prozent gestiegen“, betonte Klaas.

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