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Besonders junge Unternehmer sind stolz auf ihren Kiez und zeigen das mit kleinen Hinweisen auf ihren Produkten.
17.11.2011 08:06 Uhr

Trend Sell global, act local

Lokalpatriotismus im Netz ist angesagt. Kleine Hinweise wie "Proudly made in Munich" oder "Made in Berlin" sind auf den Webseiten von Start-up-Unternehmen immer häufiger zu finden. Ein "Made in Germany", wie es von großen, deutschen Industrieunternehmen geprägt wurde, sucht man bei vielen dieser jungen Unternehmen vergeblich. Das Bekenntnis gilt der Heimatstadt, dem Geburtsort des Unternehmens oder ist einfach nur dem Umstand geschuldet, dass sich das Gründerteam beim Studieren in einer Stadt getroffen hat.

Das Online-Magazin deutsche-startups.de hat sich dazu entschlossen, diesen Trend zu dokumentieren. Bisher haben sich etwas mehr als 100 Start-ups gemeldet und ihren lokalpatriotischen Hinweis belegt. Doch nicht das stets für seine Start-up-Szene gerühmte Berlin liegt vorne, sondern Köln mit 21 eingetragenen Start-ups von A wie Adcloud bis S wie Surveypark.

Alexander Hüsing, Gründer und Chefredakteur von deutsche-startups.de, findet den Trend erfreulich: "Es ist schön zu sehen, dass immer mehr Start-ups sich gerne zu Ihrem Standort bekennen. Die meisten Start-ups betreiben ihr Geschäft online, im virtuellen Raum. Der Hinweis zur realen Herkunft vermittelt Bodenhaftung und wirkt sehr unverkrampft. Diese Unternehmen träumen davon, Global Player zu werden und sind gleichzeitig bereit, über ihre Herkunft, das schönste Viertel der Stadt oder vielleicht auch einfach über ihren Lieblingsimbiss um die Ecke zu reden."

Das Hamburger Start-up Mysale ließ sich sogar zu einem "Geboren in der schönsten Stadt der Welt: Hamburg" hinreißen. Dazu sagt Geschäftsführer Hinnerk Rott: "Unser Unternehmen kommt aus Hamburg und das wollen wir auch zeigen. Wir sind der Meinung, dass es mysale persönlicher macht, das Team supported und interessierten Usern mehr Hintergrund gibt." Aus Berlin meldet sich Ralf Belusa von HalloDr.: "Viele große Firmen zeigen ein sehr nüchternes und steriles Außenbild. Es wird von Globalität und seiner Vielfalt der Mitarbeiter gesprochen, aber gezeigt und gelebt wird das sehr wenig. Berlin ist bunt und anders, Berliner haben die ganze Welt in einer Stadt."

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