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Mit erweiterter Steuerungsfunktion stellt sich Teka in Zentraleuropa neu auf. Das Headquarter für die Einheit übernimmt der Standort Gelsenkirchen unter Führung von Dr. Stefan Popp.
21.04.2017 11:04 Uhr

Teka/Küppersbusch Deutsche Tochter jetzt für Zentraleuropa verantwortlich

Zur Stärkung der Region Zentraleuropa hat die Teka-Gruppe mit Headquarter im schweizerischen Zug die deutsche Tochtergesellschaft in Gelsenkirchen um weitere Marktzuständigkeiten erweitert. So werden künftig unter der Führung von CEO Dr. Stefan Popp neben Deutschland auch Österreich, Schweiz, Belgien und die Niederlande zentral gesteuert. Dabei werden die Landesgesellschaften in Österreich und Belgien nun an Popp berichten. Gleichzeitig werden die beiden Konzernmarken Teka und Küppersbusch nebeneinander zielgruppenspezifisch in den Ländern Zentraleuropas eingesetzt. In Deutschland liegt der Fokus auf Küppersbusch, denn für die Marke Teka bleibt es nach der Schließung der Produktion in Haiger rechtlich bedingt bei der Auslagerung des Vertriebs an die eigenständige TDV-Gesellschaft.

Bislang ist der Konzern mit spanischer Herkunft, der vor zwei Jahren seine Holding aus den Niederlande nach Zug in der Schweiz verlegt hatte, vergleichsweise dezentral organisiert. Eigene Vertriebsgesellschaften bestehen für die Verkaufsregionen Asien, Türkei/Zentralasien, Mittlerer Osten, Osteuropa, Nordamerika und Südamerika. Andere Märkte werden über Importeure bedient.

Durch die Fokussierung auf die deutsche Zentrale sieht das deutsche Team in Gelsenkirchen eine deutliche Rückendeckung. Die zur Straffung der Funktionen geplanten organisatorischen Anpassungen werden nun mit den Arbeitnehmervertretern diskutiert. Dazu stellt Dr. Stefan Hoetzl, CEO der Teka Küche & Bad, fest: „Küppersbusch hat in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte beim Marketing und der Unterstützung des beratenden Fachhandels gemacht. In 2017 wird zudem das gesamte Einbausortiment komplett erneuert. Mit der neuen Struktur schaffen wir nun eine schlagkräftige Einheit, die unsere Konzernstrategie optimal unterstützt“, so Dr. Popp. Auch Dr. Hoetzl sieht großes Erfolgspotential: „Eine starke Präsenz in dieser Region, die nahezu die Hälfte des europäischen Einbaumarktes repräsentiert, ist für die Teka-Gruppe von großer Bedeutung. Wir arbeiten hart daran, uns als eine verlässliche und interessante Alternative auf diesen Märkten zu etablieren. Hierbei ist das Vertrauen unserer Fachhandelskunden und der Konsumenten unser wichtigster Leitgedanke“.

Insgesamt gliedert sich der Konzern mit ca. 4700 Mitarbeitern, 24 Fabriken und 34 Landesgesellschaften in drei Einheiten: Teka Küche und Bad – mit Hausgeräten der Marken Teka und Küppersbusch sowie Spülen und Armaturen sowie Thielmann als Weltmarktführer u.a. für Getränkecontainer sowie die Küppersbusch Großküchentechnik. Die operative Steuerung der Hausgerätesparte bleibt weiterhin in Madrid ansässig.

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