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21.05.2010 10:56 Uhr

Hummel "Sehr unsichere Perspektive"

Gestern äußerste sich der vorläufige Insolvenzverwalter Thomas Linse gegenüber dem Bayerischen Rundfunk zur Situation beim Polstermöbelhersteller Hummel International. "Die Perspektive sei sehr unsicher. Die Gehälter für alle Mitarbeiter seien nur noch bis Ende des Monats gesichert. Die Firma war bereits als Hermann Hummel GmbH 2006 in die Insolvenz gerutscht. Rund 150 Arbeitsplätze konnten damals gerettet werden. Nun seien die Umstände für eine Fortführung allerdings äußerst schwierig." Zurzeit seien 140 Beschäftigte betroffen. Problematisch sei wohl, dass die Gebäude der Firma noch im Besitz des ersten Insolvenzverwalters sind, der nun die Miete einfordert, so Linse. Es gebe aber keine liquiden Mittel mehr in der Firma. Zwar suche er nach einem Investor, doch es dürfte schwierig werden, angesichts des knappen zeitlichen Rahmens. Denn schon am 25. Mai muss Linse entscheiden, ob der Betrieb geschlossen werden muss oder nicht.

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