Startseite > News > Schüller: Eine dynamische Küchenfamilie
50 Jahre Schüller: Zeit für eine Erfolgbilanz (v.l.: Markus Schüller, Max Heller, Manfred Niederauer, Vertriebsleiter Frank Bayer und Exportleiter Christoph Wieland).
19.10.2016 12:55 Uhr

Schüller Eine dynamische Küchenfamilie

50 Jahre Schüller waren Anlass für ein großes Presseevent, bei dem Deutschlands viertgrößter Küchenhersteller seine neuesten Kennzahlen offenlegte. In Kurzform: Auf 141.000 qm überbauter Betriebsfläche werden in Herrieden derzeit 112.000 Küchen pro Jahr bzw. 500 Küchen täglich produziert und ausgeliefert. Und nach den enormen Umsatzsteigerungen in den vergangenen Jahren wird das Unternehmen voraussichtlich auch 2016 wieder einen deutlichen Schritt nach vorn machen: Nach 394 Mio. Euro (2015) werden Ende des Jahres wohl 420 Mio. Euro in die Kasse gespült (+6,6%), so lautete die Prognose von Markus Schüller am Montag. Auch die Belegtschaft wird immer mehr: Stand September waren 1.450 Mitarbeiter bei Schüller beschäftigt (2015: 1.368), davon immerhin 87 Auszubildende.

Potenzial, weiter zu wachsen, sieht Schüller nach wie vor im Inland und vor allem auch im Export. Bisher erreicht die Quote 22,5 Prozent, der Schwerpunkt liegt auf West- und Zentraleuropa – neben Österreich, Schweiz, Frankreich und Benelux auch auf Großbritannien, trotz Brexit. 

Begonnen hat die Firmengeschichte 1966 mit 25 Mitarbeitern, als Otto Schüller seine eigene Schreinerei gründete. 2003 erfolgte die Übergabe der Geschäftsleitung an seinen Sohn Markus Schüller (Vertrieb, Marketing) sowie dessen Schwäger Max Heller (Produktion) und Manfred Niederauer (Verwaltung/Finanzen). Dass es das Familienunternehmen gerade in den letzten Jahren bis an die Spitze der deutschen Küchenmöbelindustrie geschafft hat, führt Markus Schüller auf verschiedene Gründe zurück. Dazu gehören: 1. die Produktion an einem Standort, der im Herzen Deutschlands zudem Logistikvorteile mit sich bringt, 2. der hohe Eigenfertigungsanteil mit entsprechender Unabhängigkeit von Lieferanten ebenso wie die hohe Fertigungstiefe bei zwei erfolgreichen Produktlinien (Schüller.C und next125 mit Umsatzanteil 82:18), 3. permanente Investitionen, sodass heute in Herrieden eines der modernsten Küchenmöbelwerke Europas steht, 4. die enge Zusammenarbeit mit Verbänden, die neben dem EMV (früher DMV) inzwischen alle Vertriebskanäle bis zur Großfläche einschließt, 5. die hohe Identifikation der Mitarbeiter, die teilweise selbst mit mehreren Familiengenerationen bei Schüller beschäftigt sind.

Allein in diesem Jahr hat das Unternehmen 24 Mio. Euro investiert und damit nicht nur neue Produktionsanlagen angeschafft, sondern zum Jubiläum auch den Showroom komplett erneuert – mit seinen kreativen Gestaltungsideen ist er vor allem  „Inspirationszentrum“ für den Handel.

Mehr Einblicke ins Unternehmen vermittelt der Vor-Ort-Bericht in der November-Ausgabe der „möbel kultur“.

Weiterführende Meldungen
Diesen Artikel...
Drucken drucken
moebel-talk.de kommentieren
Facebook bei Facebook teilen
Xing bei Xing teilen
bei Google empfehlen

Aktuell auf YouTube

Industrie 4.0:
Expertengipfel von der Deutschen Messe & „möbelfertigung“

Social-Media

Facebook
Twitter
Youtube
Möbel Talk
Ein Unternehmen im Vincentz Network