Alma Küchen "Planinsolvenz" zur nachhaltigen Sanierung
Gestern hat Direktvermarkter Alma Küchen beim Amtsgericht Münster Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Ein Schritt, den das Unternehmen selbst laut Pressemitteilung als "Planinsolvenz" bezeichnet, um eine nachhaltige finanz- und betriebswirtschaftliche Sanierung zu erreichen.
Nach dem MBO von Geschäftsführer Ralf Hocke soll die Maßnahme vor allem dazu beitragen, dass sich Alma Küchen von finanziellen Altlasten wie unnötig langen Mietverträgen befreie. Der Geschäftsbetrieb mit derzeit 14 Studios und eigenem Werk in Ahaus werde zugleich nahtlos und in vollem Umfang weitergeführt. Außerdem sind erhebliche Investitionen in Maschinen und IT geplant, um die Produktivität zu verbessern. Und wie bereits eingeleitet, wird das Unternehmen sein Trading-up durch neue Modellinien und Studioumbauten fortsetzen.
Darüber hinaus startet Alma Küchen jetzt eine groß angelegte Herbstoffensive. Diese beinhaltet unter anderem eine umfangreiche Anzeigenkampagne, 0%-Finanzierung für Endkunden und über 20 größtenteils exklusive Küchenneuheiten, die unter anderem auch in der neuen Kundenzeitschrift "almaNews" präsentiert werden.
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