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Bilanzpressekonferenz bei Nobilia.
10.02.2017 14:16 Uhr

Nobilia Umsatz steigt um knapp sieben Prozent auf 1,089 Mrd. Euro

Umsatzmilliarde deutlich übertroffen: Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Nobilia einen Umsatz von 1,089 Mrd. Euro. Das entspricht einem Anstieg um 70,4 Mio. Euro (+6,9 %) im Vergleich zu 2015, so das Unternehmen auf seiner heutigen Bilanzpressekonferenz.

Mit etwa 660.000 Küchenkommissionen im Verlauf des Jahres oder knapp 3.000 Kommissionen pro Arbeitstag ist auch nach physischen Maßstäben erneut eine bisher noch nicht erreichte Größenordnung realisiert worden. Der Umsatzanstieg resultierte – wie in den Jahren zuvor – überwiegend aus dem Geschäft mit Holzteilen. Gegenüber dem Vorjahr blieben die Absatzzahlen für Elektrogeräte in etwa konstant und konnten insofern nicht mit dem Mengenwachstum der Holzteile mithalten. Ursächlich hierfür sind laut Nobilia zum einen die Eigenmarkenstrategien verschiedener Händlergruppen im Inlandsmarkt, zum anderen das immer größer werdende Auslandsgeschäft des Herstellers. „Auch wenn sich das Konzept der Komplettvermarktung in den letzten Jahren aufgrund der vielfältigen logistischen Vorteile zunehmend im Exportgeschäft durchsetzen konnte, stößt das Gerätesortiment in einzelnen – vor allem neuen – Exportmärkten aufgrund von abweichenden technischen Normen, aber auch durch die regionale Unbekanntheit dieser Vermarktungsweise, an seine Grenzen.“

Der Inlandsumsatz belief sich auf 604,5 Mio. Euro und lag damit um 13,4 Mio. Euro über dem Vorjahreswert (591,1 Mio.). So hat das Inlandsgeschäft zu etwa einem Fünftel zum absoluten Umsatzwachstum beigetragen. Wichtigster Vertriebsweg waren die Einrichtungshäuser mit 38 Prozent, gefolgt von Küchenspezialisten (26 %) und Mitnahme/SB (18,9 %). Im Preiseinstieg liegt der Marktanteil von Nobilia bei 6,2 Prozent. Im Bereich von 3.000 bis 4.000 Euro beträgt er 31,5 Prozent und im Segment 4.000 bis 10.000 Euro zwischen 38,4 und 50,6 Prozent. Die Veränderung der Marktanteile im Vergleich zu 2015 zeigt eine kontinuierlich positive Entwicklung von Nobilia in die oberen Preisgruppen des Marktes.

Zweistellig ist das Unternehmen im Export gewachsen. Der Umsatz stieg um 13,3 Prozent auf 484,3 Mio. Euro. Die Exportquote beträgt 44,5 Prozent (2015: 42 %). Die Aufteilung der Exportumsätze nach Ländern zeigt keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Der Schwerpunkt liegt in den europäischen Nachbarländern. Dabei dominiert weiterhin das Frankreichgeschäft mit einem Anteil von 41 Prozent, gefolgt von Belgien (13 %) und Österreich (10 %).

Bei der Produktion konnte ein neuer Höchstwert erzielt werden: 6,6 Mio. Schränke und 1,5 Mio. Arbeitsplatten. Das tägliche Fertigungsvolumen belief sich zum Jahresende auf etwa 29.700 Schränke, von denen inzwischen 13.500 im Werk in Verl-Kaunitz produziert werden. 2016 investierte Nobilia über 51 Mio. Euro. Schwerpunkt waren die Werke in Sürenheide und Kaunitz. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 2.795 Ende 2015 auf aktuell 3.020.

„Uns ist es 2016 zum 16. Mal in Folge gelungen, ein konstantes Umsatzwachstum zu realisieren. Ziel des Jahres 2017 ist, diesen Weg des kontinuierlichen Wachstums fortzusetzen. Generell schauen wir vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2017“, so das Unternehmen.

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