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Mehr Futter für die unteren Preissegmente: Nobilia-Sprecher Dr. Lars Bopf bestätigt den Pino-Deal.
04.10.2017 12:48 Uhr

Nobilia Pino-Übernahme bestätigt

„Wir können bestätigen, dass eine Investorengruppe unter Beteiligung von Nobilia die Firma Pino Küchen in Coswig erwerben wird, sofern das Kartellamt dem Erwerb zustimmt. Erst dann, wenn das Kartellamt den Erwerb genehmigt, wird der angestrebte Kauf wirksam. Wir hoffen, dass das Kartellamt nun zügig eine positive Entscheidung treffen wird. Wir bitten um Verständnis, dass wir weitergehende Fragen erst nach einer Entscheidung des Kartellamts beantworten können.“

Mit diesem Statement antwortete soeben Nobilia-Sprecher Dr. Lars Bopf auf Anfrage von moebelkultur.de, nachdem heute Vormittag die Mitarbeiter in Pfullendorf und die übrigen bei Live-Schaltung informiert wurden.

Inzwischen gibt es auch eine Pressemitteilung des Insolvenzverwalters Prof. Dr. Martin Hörmann. Dieser bestätigt seinerseits, dass ein Angebot zur Übernahmen von Pino im Zuge einer übertragenden Sanierung rückwirkend zum 1. Oktober an eine Investorengruppe unter Nobilia-Beteiligung angenommen worden ist. Sobald die Kartellbehörden den Erwerb genehmigen, wird der Kaufvertrag wirksam. Über Vertragsdetails haben die Beteiligten Vertraulichkeit vereinbart.

„Ich freue mich sehr, dass wir einen starken und idealen Partner für Pino gefunden haben und dabei alle Arbeitsplätze erhalten konnten. Damit bieten sich für die engagierten und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gute Perspektiven“, kommentiert Hörmann den Deal. Die Investorengruppe übernehme zum 1. Oktober auch alle 229 Pino-Mitarbeiter sowie zusätzlich die am Standort Coswig tätigen Mitarbeiter der insolventen Alno Logistik & Service GmbH. Bei Pino in Coswig werden zudem in Kürze die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme der Produktion getroffen.

 

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