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Die Bedingungen zur Übernahme der Assets aus der insolventen Alno AG sind erfüllt. Jetzt kann die Produktion wieder aufgenommen werden.
05.01.2018 19:38 Uhr

Neue Alno GmbH Jetzt kann's losgehen

Alle wesentlichen Bedingungen für die Wirksamkeit des Kaufvertrags sind erfüllt. Dies ließ heute Abend der Alno-Insolvenzverwalter Prof. Dr. Martin Hörmann vermelden. Somit kann die mit dem britischen Finanzinvestor RiverRock vereinbarte Übernahme der Assets aus der insolventen Alno AG erfolgen. Entsprechend gehen nun im Zuge der übertragenden Sanierung Maschinen, Grundstücke und Markenrechte an RiverRock über. Erst kurz vor Weihnachten, am 18.12.2017, wurden wie berichtet die Vereinbarungen getroffen. Zur Bedingung machten die Parteien die Zustimmung des Gläubigerausschusses, die Gründung einer Transfergesellschaft und die Genehmigung von Kurzarbeit durch die Agentur für Arbeit. Bereits am 2. Januar hatte Andreas Sandmann als Geschäftsführer der Neuen Alno GmbH erklärt, dass auch die notwendige Personalstärke erreicht sei, um noch im ersten Quartal Küchen ausliefern zu können.

Eine Nachricht, die nachvollziehbar mit großer Freude und Erleichterung bei den Mitarbeitern in Pfullendorf aufgenommen wurde. „Ich freue mich sehr, dass mit dem Closing nun unser Ziel erreicht ist, Alno eine Zukunftsperspektive zu geben. Es herrscht eine beeindruckende Aufbruchsstimmung. Dies zeigt sich in der Motivation und dem Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sind die Seele und die Identität von Alno und sie haben in den letzten Wochen und Monaten viel mitmachen müssen. Ihnen gebührt hohe Achtung und unser aller Dank“, sagte Insolvenzverwalter Martin Hörmann und betonte dabei auch die gute intensive Zusammenarbeit und große Unterstützung des Betriebsrats.

Nun laufen die Vorbereitungen für den Start als Neue Alno GmbH auf Hochtouren. Der Beschluss über die Einstellung des Geschäftsbetriebs der Alno AG wurde durch das heutige Closing inzwischen zurückgenommen, doch unabhängig davon läuft das Insolvenzverfahren weiter. Insolvenzverwalter Hörmann will sich  im Interesse der Gläubiger um die Aufarbeitung der Vorgänge aus der Vergangenheit kümmern. Dazu wird er auf der ersten Gläubigerversammlung am 9. Januar mehr berichten.

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