Bax-Küchen Mit neuem Geschäftsführer zu höherer Durchschlagskraft
Um den Vertrieb auf Touren zu bringen, hat der geschäftsführende Gesellschafter von Bax Küchen Gerd Bleidorn einen zweiten Manager an die Spitze gestellt. Der neue Mann ist ein alter Bekannter: Wilhelm Strack (59), vor zwei Wochen noch für Snaidero mit der Verkaufsvorbereitung des kroatischen Sägewerks nahe Zagreb beschäftigt, will jetzt tatkräftig Unterstützung leisten. Mit seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz - u. a. bei Homanit, Pfleiderer, Poggenpohl (Rose Küchen), Star-Beka und Nolte sowie als Unternehmensberater und im eigenen Fliesenvertrieb - soll Strack den Vertrieb im In- und Ausland mobilisieren. Gerade im Export bestehe noch viel Nachholbedarf, so Strack gegenüber moebelkultur.de. Bislang sei die Quote mit rund 15 Prozent vom Umsatz absolut unterdurchschnittlich, wobei insbesondere die Einbrüche in den Niederlanden zu schaffen machten.
Neben neuen Absatzmärkten will Strack aber auch im Inland den Vertrieb neu ordnen. "Wenn wir unsere Hausaufgaben gut machen und uns vertrieblich richtig aufstellen, haben wir gerade jetzt als Nischenanbieter gute Chancen", stellt der neue Vertriebsgeschäftsführer für den 70-Mitarbeiter-Betrieb fest. Für das Küchenprogramm, das seine Stärken durch handwerkliche Qualität, "ehrliche" Materialien, Nachhaltigkeit und der ausgeprägten Fähigkeit zu maßgeschneiderten Lösungen beweise, bestehe eine wachsende Nachfrage. "Viele Händler wollen nicht in ein Serienprodukt hineingezwängt werden," bekräftigt Strack die Marktchancen angesichts der immer größer werdenden Konzentration der Mengenanbieter. Spätestens zur Hausmesse in Detmold, parallel zur "Küchenmeile" in OWL, wird man mehr erfahren.
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