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VME-Hauptgeschäftsführer Günther Böhme.
15.01.2009 11:44 Uhr

VME Mehr Umsatz als geplant

VME konnte im Geschäftsjahr 2008 den ZR-Umsatz auf 1,330 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,315 Mrd. Euro) erhöhen und damit die eigene Planung übertreffen. "Wir hatten zwar mit einem Plus von zwei Prozent geplant, hatten aber zum Jahreswechsel 2007/2008 Unternehmensverkäufe und -liquidationen hinnehmen müssen, die wir nicht auf der Rechnung hatten", so die Geschäftsführung der Bielefelder Einkaufskooperation. "Um diese Faktoren bereinigt, sind unsere Mitglieder durch Flächenerweiterungen und neue Filialen, aber auch auf bestehender Fläche, um 5,6 Prozent gewachsen und dieses Ergebnis liegt deutlich über unseren Erwartungen." Das Wachstum habe sich im Wesentlichen in den Monaten September bis Dezember eingestellt, als sich die Finanzmarkt- zur Weltwirtschaftskrise auswuchs. Diese Entwicklung stimme trotz aller Skepsis über den zukünftigen Konjunkturverlauf einigermaßen optimistisch dafür, dass die gute Positionierung der VME-Mitgliedsunternehmen die Basis dafür biete, auch das Geschäftsjahr 2009 positiv für sich zu gestalten, so die beiden Geschäftsführer Günther Böhme und Frank Stratmann.

Zum guten Ergebnis von VME trug auch das Auslandsgeschäft bei, das um sechs auf knapp 10 Prozent zugenommen hat. Im Ausland will VME behutsam weiter wachsen. Ein Anteil von ca. 15 Prozent ist die mittelfristige Zielsetzung für die Geschäftsführung. Bezogen auf die Warengruppen übernehmen die Polstermöbel mit einem Zuwachs von vier Prozent die führende Stellung vor den Küchen. Beide Warengruppen machen zusammen 50 Prozent des wertmäßigen Umsatzes aus.[page_break] Ausschlaggebend für die gute Positionierung der VME-Häuser sei die akribische und stimmige Arbeit an den Sortimenten, aber auch die in der zweiten Jahreshälfte gestartete Vermarktungskampagne unter dem gemeinsamen Namen Einrichtungspartnerring. Für die Dachmarke wurde auf Beschluss der Gesellschafterversammlung Endverbraucherwerbung auf den Weg gebracht, die sich in Form von Rundfunkwerbung, Imageanzeigen, dem Magazin "Einrichten heute" und einem neuen Internetportal an Endverbraucher richtet. "Diese Kampagne, an der sich die überwiegende Zahl unserer Mitgliedsunternehmen beteiligt, wirkt nicht nur nach außen, sondern auch nach innen, denn der von uns vermittelte Anspruch der qualitativen Marktführerschaft hat den Möbelhändlern im Verband bewusst gemacht, dass im Mittelstand andere Tugenden gefragt sind, als die ausschließliche Preisargumentation, wie sie von den Großen betrieben wird."


Für das Geschäftsjahr 2009 sind die Umsatzerwartungen eher verhalten. "Wir rechnen mit einer Einbuße von ca. zwei Prozent für die gesamte Branche im Inland und streben an, uns besser als der Markt zu entwickeln. Wir sind zuversichtlich, dass dieses gelingen wird."

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