HDH/VDM Möbelexporte gingen im Januar zurück
Die Möbelexporte in Deutschland gingen im Januar erneut leicht zurück. Wie die Verbände der Deutschen Holz- und Möbelindustrie, HDH und VDM, mitteilten, sanken die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,4 Prozent. Einen besonderen Einbruch verzeichneten Büromöbel mit -39,5 Prozent und Polster mit -21,7 Prozent. Die Küchenmöbel verloren 13,7 Prozent und Ladenmöbel 13,6 Prozent. Starke Zuwächse gab es dagegen bei den Matratzen mit 19,4 Prozent. Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel legten um 4,7 Prozent zu.
Im Gegensatz zum Export wurden beim Import im Januar weitere Zuwächse von drei Prozent verzeichnet. Laut HDH und VDM deutet das darauf hin, dass der Handel nach wie vor verstärkt auf Ware aus dem Ausland setzt. Insbesondere Küchenmöbel wurden mit einem Plus von 23,7 Prozent verstärkt eingeführt. Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel legten um 6,7 Prozent zu. Ein teils recht starker Rückgang wurde nur bei den Büro-, Polster- und Ladenmöbeln mit 17 sowie 9,9 und 2,1 Prozent verzeichnet.
Weiterführende Meldungen
Nach 10 Prozent Minus hat die Branche das Schlimmste wohl hinter sich
Anlässlich der Pressekonferenz zur "imm cologne" skizzierte heute Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des VDM, traditionsgemäß die wirtschaftliche Situation der deutschen Möbelindustrie. mehr...
"Ein bitterer und schmerzlicher Umsatzrückgang im ersten Halbjahr"
Die Lage ist ernst: Das ist das Fazit der heutigen Jahres-Wirtschaftspressekonferenz der Spitzenverbände der Deutschen Holz- und Möbelindustrie in Köln. mehr...
Möbelexporte auf Talfahrt
Die deutschen Möbelausfuhren haben im April erneut nachgegeben. Wie der HDH und der VDM mitteilten, sanken die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um 15,3 Prozent. mehr...
Diesen Artikel...
Top-Klicks
Frisch Diskutiert
Aktuell auf YouTube
Liebevolle TV-Kampagne


