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Deutsche wollen 2016 weiter Möbel kaufen
13.01.2016 10:06 Uhr

Marketmedia24 Deutsche wollen 2016 weiter Möbel kaufen

Die deutschen werden 21.449 Euro und damit rund 2,74 Prozent mehr für ihre Ausgaben zur Verfügung haben als noch im vergangenen Jahr, heißt es in der neuen Studie „GfK Kaufkraft Deutschland 2016“. Ein Stück vom größeren Kuchen wird die Wohnbranche abbekommen. Denn die Prognose von Marketmedia24 erwartet alleine für Möbel eine durchschnittliche Pro-Kopf-Ausgabe im Jahr 2016 von 233 Euro. Damit bleibt Deutschland im europäischen Vergleich in der Spitzenliga. Rechnet man die Möbel und Heimtextilien zusammen, rangierten die Deutschen 2015 mit einer Pro-Kopf-Ausgabe von 579,10 Euro auf Platz drei, konstatiert RegioData, der Spezialist für regionale Markt- und Wirtschaftsdaten in Europa und neuer Kooperationspartner von Marketmedia24. Als Spitzenreiter und mit deutlichem Abstand (718,80 Euro) griffen nur die Schweizer und die Österreicher (587,50 Euro) noch tiefer in die Tasche.

Konsumklima und Bauboom sind ebenso vielversprechend wie der Werte-Index, den der Trendforscher Peter Wippermann ermittelt. In einem Interview mit den Gottlieb Duttweiler Instituten stellt er fest, dass der „Rückzug in die eigene kleine Welt und die Sehnsucht nach Sicherheit“ kennzeichnend seien. Rückzug in die Privatheit lautet die Devise. Davon profitiert offenbar auch die Möbelbranche, denn 2015 stieg das Marktvolumen für Möbel auf 18.779 Mio. Euro (zu Endverbraucherpreisen) an, ermittelte Marketmedia24. Das bedeutet seit 2011 eine Steigerung um 5,1 Prozent.

Aus statistischer Sicht ist die Zukunft der Möbel schon recht eindeutig. Denn die Prognosen von Marketmedia24 sehen 2016 alle Teilmärkte der Möbelbranche auf dem aufsteigenden Ast. So werden die Wohnzimmermöbel auf 2,3 Mrd. Euro anwachsen (+1,4 % gegenüber 2015), Schlaf-/Jugendzimmermöbel steigen auf 6,1 Mrd. Euro, Speisezimmermöbel auf gut 2,6 Mrd. Euro, Polstermöbel auf 6 Mrd. Euro, Badezimmermöbel auf knapp 1,1 Mrd. Euro und auch Klein- und Dielenmöbel dürften nach einem „Schwächeanfall“ 2015 in diesem Jahr wieder zulegen auf dann 892 Mio. Euro.

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