Möbel Martin Macht Standort in Mainz klar
Die Unsicherheit hat ein Ende: Möbel Martin darf sich in Mainz ansiedeln. Wie die "Allgemeine Zeitung" heute berichtet, haben sich die Stadt und das Unternehmen auf die Rahmenbedingungen geeinigt. Demnach sollen an der Barcelona-Allee im Stadtteil Hechtsheim neben dem achten Haus des Begros-Mitglieds mit einer VK-Fläche von bis zu 45.000 qm auch ein 15.000 qm großes Fachmarktzentrum errichtet werden. Auf die ursprüngliche Forderung, das Angebot vor Ort mit einem 2.500 qm großen Lebensmittelmarkt aufzustocken, habe Möbel Martin verzichtet. Das Vorhaben sei nicht mit dem Zentrenkonzept vereinbar gewesen. Stattdessen sehe der Bebauungsplan ein Lebensmittelgeschäft von 800 qm vor. Außerdem zeigte sich der Konzern bei den "zentrenrelevanten" Randsortimenten kompromissbereit, betonte Liegenschaftsdezernent Franz Ringhofer gegenüber dem Blatt. So wurde die Fläche im Möbelhaus auf bis zu zehn Prozent beschränkt. Die Fachmärkte sollen zudem "ein nicht zentrenrelevantes Kernsortiment" haben.
Das geplante Haus von Möbel Martin wäre das größte des Unternehmens und würde auch Ikea in Wallau und den Mann-Nobilia-Neubau in Eschborn übertrumpfen. Darüber hinaus soll es mit Erdwärme beheizt werden und damit zum Vorzeigeobjekt für erneuerbare Energien werden.
Möbel Martin habe bereits "die Einleitung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes" beantragt. Der Bauausschuss werde am 22. April und der Stadtrat am 5. Mai darüber entscheiden. Daneben habe Möbel Martin das Raumordnungsverfahren beantragt und nötige Gutachten in Auftrag gegeben. Mit Baubeginn wird frühestens in einem Jahr gerechnet.
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