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Neues Dreamteam für den Multichannel-Vertrieb von Küchen? Von links: Julian Strosek, Michael Börnicke (beide GF Kiveda) und Dr. Bernd Warnick mit Dr. Christian Bühler von Küchen Quelle.
16.12.2014 12:19 Uhr

Kiveda & Küchen Quelle "Wir wollen so schnell wie möglich unter die Top 10 kommen"

Die eine Seite bringt Kompetenz im Onlinegeschäft ein, die andere eine etablierte Verkaufsstrategie aus stationärem Handel und "Koffergeschäft". Aus dieser auch firmenrechtlichen Verzahnung versprechen sich Kiveda und Küchen Quelle (s. Onlinenews von heute morgen) den großen Durchbruch.
"Mit diesem Engagement entsteht Deutschlands erster Multi-Channel-Anbieter mit zwei starken Küchen-Marken, die weiterhin eigenständig, aber auch sich ergänzend am Markt auftreten", hatte Michael Börnicke, CEO der Kiveda Holding GmbH, in der heutigen Pressemitteilung betont. Gegenüber moebelkultur.de ergänzte er das Vorhaben mit den Worten: "Wir wollen so schnell wie möglich unter die Top 10 unter den Küchenhändlen kommen, können jetzt alle Vertriebskanäle kompetent bedienen." Einmal mehr bekräftigt damit Kiveda - als selbst deklarierter Küchen-Pionier im Onlinegeschäft - den Ehrgeiz, den deutschen Küchenhandel aufzumischen. Mittlerweile stärken zehn Gesellschafter dem Unternehmen dafür den Rücken und die Umwandlung in eine AG bis März soll sicher für noch mehr finanzielle Power sorgen, um vor allem für die Werbung weitere Gelder flüssig zu machen.

Das Unternehmen Küchen Quelle seinerseits ist durch seine traditionellen Wurzeln und den nachgewiesen erfolgreichen Weg mit der Küchenberatung zu Hause ein sehr attraktiver Partner für Kiveda. Immerhin hat das Portal selbst seine Strategie als purer Onlineanbieter aufgegeben und nach dem Küchen Quelle-Vorbild durch über 30 mobile Berater ausgeweitet. Die Aufgabenverteilung sieht künftig nun so aus, dass sich Kiveda wieder auf die Rolle des Pure Player zurückzieht und Onlineverkauf inklusive Web-Konferenz anbietet, während Küchen Quelle seine Aktivitäten im Geschäft mit dem Kunden zu Hause weiter ausbaut und zusätzlich zu den eigenen 70 mobilen Verkäufern die über 30 Mitarbeiter von Kiveda auch noch übernimmt.
"Wir sind bereits mit unseren Kapazitäten an unsere Grenzen gestoßen", erklärte dazu Geschäftsführer Dr. Bernd Warnick heute gegenüber moebelkultur.de. Deshalb freuen wir uns, ab Januar mit 100 Leuten unseren Service noch weiter verbessern zu können." Zusammen mit den sechs stationären Häusern kam der Umsatz 2013 immerhin auf 56 Mio. Euro und wird dieses Jahr die 60 Mio. Euro (jeweils Bruttoumsätze) überschreiten, so Warnick gegenüber moebelkultur.de. Schon jetzt gehört Küchen Quelle zu den Top 20 im deutschen Küchenhandel und belegt im möbel kultur-Ranking Platz 14. Während Kompagnon Dr. Christian Bühler aus dem operativen Geschäft ausscheidet, wird Warnick übrigens Geschäftsführer bleiben.

Auch bei der Preis- und Zielgruppenpositionierung wollen sich beide ergänzen. Während Küchen Quelle eher die gesetztere Kundschaft anspricht und geplante Küchen über 7.000 Euro VK verkauft, will sich Kiveda tendenziell an die jüngere Online-Klientel wenden und dieser u. a. Küchenmodule für 1.000 bis 5.000 Euro anbieten. Lieferanten sind bekanntlich die Alno-Gruppe (Pino, Wellmann), Nobilia und die Nolte-Gruppe. Bei Küchen Quelle sind diese neben Alno auch Häcker und Kempfle.

Hatte Warnick früher noch das Onlinegeschäft als nicht praktikabel angesehen, relativiert er nun seine Meinung und sieht darin einen "Hauptwachstumshebel". Aus eigener Erfahrung weiß er, dass zumindest für die Kundenanbahnung das Internet heute die wichtigste Rolle spielt. "Beide Vertriebskanäle sollen sich gegenseitig befruchten, indem wir die neuen Technologien und auch persönliche Empfehlungen der Mitarbeiter nutzen", so die Zielsetzung. "Uns war schnell klar, dass wir massiv an Kraft gewinnen, wenn wir 1 und 1 addieren", fasst Warnick den Win-win-Effekt zusammen und Börnicke ergänzt: "Wir haben mit unseren bewährten Konzepten jetzt für jeden Kunden immer die richtige Antwort."

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