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Das neue Werbeplakat der "imm cologne".
13.05.2009 18:00 Uhr

"imm cologne 2010" Januar = Möbel = Köln - dabei bleibt's

"Wir werden uns nicht an der Termindiskussion beteiligen!" Koelnmesse-Chef Gerald Böse fand während der heutigen "imm cologne"-Pressekonferenz in Köln klare Worte zu den aktuellen M.O.W.-Verschiebungsplänen. Und er betonte vor den internationalen Presse-Vertretern: "Es wäre fatal, in Zeiten, in denen wir alle über Effizienz und Bündelung der Kräfte reden, diesen traditionellen Termin aufgrund kurzfristiger Interessen aufs Spiel zu setzen." Denn weltweit stehe in den Kalendern: "Januar = Möbel = Köln". Außerdem kritisierte Gerald Böse in Bezug auf die Vielzahl an Haus- und Verbandsmessen, die Branche leiste sich "derzeit gewisse Ineffizienzen".
Für die "imm cologne 2010" verriet der Koelnmesse-Chef bereits spannende Veränderungen. Im Mittelpunkt steht die Wiedergewinnung der starken nationalen und internationalen Marken - und zwar in allen Segmenten. Um das zu erreichen, will die Messe zum Beispiel im Designbereich neue Wege gehen. Dazu gehört, dass die Kuratierung in Halle 11 entfällt. Es wird nur noch ein beratendes Gremium geben. Dafür kommt 2010 mit "Pure Village" ein neues Messeformat, das die designorientierten Marken ansprechen soll: In Halle 3.2 kreiert der Interieur-Designer Dick Spierenburg Flächen zwischen 30 und 100 qm zu einem stimmigen Ausstellungskonzept. Als Gegenpol zu diesem Designbereich ist in den Nordhallen ein Business-Bereich geplant, der mit starken POS-Ideen aufwarten will.[page_break]Des weiteren soll mit Badmöbeln ein neues Lifestyle-Thema nach Köln geholt werden (Standort: ebenfalls die Halle 3.2) sowie der Bereich der Fachsortimente - vor allem Leuchten, Teppiche und Textilien - verstärkt angegangen werden. Um für zusätzliche Attraktivität zu sorgen, wird der gesamte Messe-Boulevard als "Catwalk der Messe-Innovationen" inszeniert. Ein besonderes Gewicht erhält dabei der junge "d3"-Bereich.
Und um die Internationalität der Gäste zu optimieren, startet die "imm cologne" eine Besucheroffensive: So wird es beispielsweise spezielle Pakete für das Ausland geben. Allein 4.000 Händler aus Übersee sollen gezielt eingeladen werden. Zusätzlich will die Messe maßgeschneiderte Reiseangebote für kleine und mittlere Möbelhäuser entwickeln. Nach wie vor ein zentraler Aspekt von Gerald Böse: der intensive Dialog mit den Einkaufsverbänden und die Bemühungen um eine Beteiligung der Küchenbranche. Abschließend betonte der Messe-Chef mit einem Augenzwinkern in Richtung Mailand: "In diesen Zeiten geht Business vor Bussi!"

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