Electrolux Investiert 20 Mio. Euro ins Rothenburger AEG-Werk
Für den Ausbau seiner größten europäischen Fabrik, dem AEG-Werk in Rothenburg, will Electrolux mehr als 20 Mio. Euro bereitstellen. Laut "Nürnberger Nachrichten" soll das Geld in den Aufbau der Produktion einer neuen Herdplattform fließen.
Daneben plant der Konzern allerdings auch Einschnitte. So soll die Ersatzteil-Tochter Distriparts Deutschland GmbH verkauft werden. Alfred Schöwe, Geschäftsführer der GmbH, begründete diesen Schritt gegenüber dem Blatt damit, dass die Qualität der Hausgeräte immer besser werde und der Bedarf an Ersatzteilen daher seit Jahren zurückgehe. Seien die Geräte dennoch defekt, würden gleich neue gekauft.
Bei Distriparts arbeiten derzeit 180 der rund 1350 AEG/Electrolux-Beschäftigten aus Rothenburg. Um ihre Jobs zu erhalten, versucht der Konzern, einen Partner zu finden. Bevorzugter Käufer, so die Zeitung weiter, ist der Logistikspezialist Simon Hegele.
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