Höffner Infoveranstaltung über Vorhaben in Duisburg
Rund 50 Gäste waren gestern auf Einladung von Bürgerinitiativen in Duisburg zusammengekommen, um sich von Kurt Krieger persönlich die Pläne für sein dortiges Großprojekt erläutern zu lassen. Dabei stieß er, so "RP online", auf große Skepsis. Das hätten bereits die Fragen der Anwesenden nach Umweltgesichtspunkten, Arbeitsplätzen oder weiteren Expansionsbestrebungen gezeigt.
Laut Krieger sei der vorgestellte Entwurf "der sechste Plan in der sechsten Woche". Dieser ermögliche es nun, auf rund 120.000 qm nördlich der Koloniestraße Büros zu errichten. Daran anschließen sollen sich drei Möbelhäuser: Skonto, Krieger und Höffner, wobei das größte von ihnen eine Länge von 240 Meter und 950 Außenparkplätze bekommen soll. Außerdem ist ein 15 Hektar großer Park mit Seen, Bäumen, einem Café, einer Skater- und Basketballanlage sowie einer Musikmuschel vorgesehen.
Architektonisch stellt sich Krieger moderne Stahl- und Glaskonstruktionen mit begrünten Dächern vor, die Klimaanlagen überflüssig machen.
Ein weiterer Punkt in seinen Ausführungen war das Thema Arbeitsplätze. 400 "ordentliche" Beschäftigungsverhältnisse sollen auf Dauer entstehen. "Billigjobs", so betonte Krieger, gebe es bei ihm nicht - dafür aber Betriebsräte.
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