Alno Halbjahresbilanz mit Schönheitsfehlern
Zwar liegt das EBIT des Alno-Konzerns mit 1,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2010 knapp über dem Vorjahreszeitraum (-2,8 Mio. Euro) und konnte auch das Ergebnis von -11,8 Mio. Euro auf -2,4 Mio. Euro leicht verbessert werden, doch groß sind die Sprünge nicht. Zugleich ging der Konzernumsatz um 2,6 Prozent auf 233,7 Mio. Euro zurück. Hintergrund sei in erster Linie das immer noch schwache Exportgeschäft infolge der Immobilienkrise in Südeuropa und Großbritannien. Insgesamt verlor der Export knapp acht Prozent (bei 66,8 Mio. Euro Umsatz), während das Inland nur um rund ein Prozent (bei 166,9 Mio. Euro) sank.
Bis auf die Marke Alno, bei der die Umsätze im Wege der Neupositionierung und Sortimentsbereinigung strategisch zurückgefahren worden seien, konnten die anderen Konzerntöchter (Wellmann, Impuls und Pino) zulegen. Das Zukunftskonzept "Alno 2013" verlaufe indes plangemäß und auch mit Blick auf die seit einigen Monaten wieder leicht anziehenden konjunkturellen Entwicklung sieht der Vorstand der Alno AG dem weiteren Jahresverlauf zuversichtlich entgegen. Nicht zuletzt der bereits begonnene Abbau von Arbeitsplätzen in Pfullendorf nährt die Erwartung besserer Ergebnisse.
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