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GfK GeoMarketing ist einer der größten    europäischen Anbieter von GeoMarketing-Lösungen und hat Anwender und Kunden aus allen Branchen.
22.06.2012 14:59 Uhr

GfK GeoMarketing Die Flächenproduktivität des europäischen Einzelhandels

Die Verkaufsfläche pro Kopf ist nach einer Untersuchung von GfK Geo Marketing in 32 betrachteten Ländern Europas im Zeitraum 2011 gegenüber 2010 insgesamt lediglich um etwa ein Prozent gestiegen. Die Entwicklungen in den einzelnen Ländern stellen sich aber sehr unterschiedlich dar. Zum einen wurden viele Projekte in der Krise gestoppt, zum anderen kam es vielerorts zur Wiederbelebung von Leerständen.

Gleichwohl gilt es bei der pro-Kopf-Betrachtung auch zu berücksichtigen, dass die Bevölkerung aller betrachteten Länder um +0,5 Prozent gewachsen ist. In diesem Kontext weisen Litauen, Frankreich, Lettland und die Slowakei die stärksten Zuwachsraten an Fläche pro Kopf auf. Die Steigerungsrate der Verkaufsfläche ist damit - wie schon im Vorjahr - im Vergleich zum Umsatzwachstum von +2,4 Prozent für das Jahr 2011 unterdurchschnittlich. Die Dynamik der Verkaufsflächensteigerung hat sich somit erneut deutlich verlangsamt, dürfte nach Einschätzung von GfK GeoMarketing in den nächsten Jahren aber wieder erheblich an Fahrt aufnehmen.

Die Verkaufsflächenproduktivität, d.h. der Umsatz je qm Verkaufsfläche, ist bei der Expansion die "harte Währung" zur Einschätzung von Umsatzpotenzialen an den Einzelhandelsstandorten. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Höhe der Kaufkraft und des Einzelhandelsumsatzes sowie der durchschnittlichen Flächenproduktivität in den jeweiligen Ländern. So stehen auch im Jahr 2011 wieder Luxemburg, die Schweiz und die skandinavischen Länder an der Spitze der Staaten mit den höchsten Raumleistungen, wenngleich wechselkursbedingt die Plätze gegenüber dem Vorjahr getauscht wurden und die Schweiz jetzt das Ranking anführt. Die Länder mit den geringsten Flächenproduktivitäten befinden sich in Südosteuropa und im Baltikum (Rumänien, Bulgarien, Lettland, Litauen). Wobei die Letztgenannten aber ein deutliches Produktivitätsplus für das Jahr 2011 erreichen konnten.

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