Franke Gruppe Fast 17 Prozent Umsatzeinbruch bei Kitchen Systems
Um 17,7 Prozent auf 2,415 Mrd. Franken (1,69 Mrd. Euro) ging im letzten Jahr der Umsatz der gesamten Schweizer Franke-Gruppe zurück. Neben den Sparten "Beverage Systems" und "Coffee Systems", die unter den Einbrüchen in der Gastronomie mit 58,2 bzw. 20,4 Prozent am stärksten litten, musste der Bereich "Franke Kitchen Systems" ein Minus von 16,8 Prozent verkraften. Dieser hat mit insgesamt1,504 Mrd. Franken (1,052 Mrd. Euro) traditionell den weitaus höchsten Umsatzanteil und umfasst insbesondere Haushaltsspülen, Armaturen, Abzugshauben, Herdmulden und Öfen.
Die Ertragslage blieb ebenfalls unter dem Vorjahr, u. a. durch Sonderkosten für die begonnene Restrukturierung. Diese wurde insbesondere durch Kurzarbeit, Betriebsschließungen sowie Einstellungs- und Investitionsstopps umgesetzt. Ende 2009 kam die Belegschaft auf 10.445 Mitarbeiter - das sind 1.493 weniger als im Jahr zuvor.
Zum Jahreswechsel wurde überdies die neue Konzernstruktur Franke Artemis in Kraft gesetzt, wobei die Franke Gruppe mit den Teilkonzernen Kitchen Systems, Franke Commercial Systems, Real Estate Group und diverse Artemis Industriebeteiligungen unter einem Dach zusammengefasst wurden. Nähere Details zur Geschäftsentwicklung sind für die Bilanzpressekonferenz am 27. Mai angekündigt.
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