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02.06.2010 08:40 Uhr

Hamburg Elbphilharmonie feierte Richtfest, Hotel Westin stellte Konzept vor

Es war ein Richtfest mit gemischten Gefühlen. Explodierende Kosten und immer wieder verschobene Eröffnungstermine sorgten nicht unbedingt für Jubellaune, als am Freitag vergangener Woche die Elbphilharmonie in Hamburg Richtfest feierte. Vor der 500 Mio-Euro-Baustelle machten Elbphilharmonie-Gegner ihrem Unmut Luft und selbst Bürgermeister Ole van Beust bekannte in seiner Eröffnungsrede vor geladener Gästeschar: "Am heutigen Tag mischen sich die Gefühle". Geichzeitig ließ er aber keinen Zweifel daran, dass der Bau des extraordinären Konzerthauses von den Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron die richtige Entscheidung war, um für die Hansestadt einen repräsentativen Landmark zu setzen.

Zeitgleich zum Richtfest präsentierte das Westin Hotel, dass in Hamburgs zukünftigen Wahrzeichen ebenfalls seinen Sitz haben wird, ein erstes Musterzimmer. Mit 244 Zimmern, darunter 39 Suiten und einer Präsidentensuite, wird das Westin 20 Etagen des spektakulären Gebäudes belegen. "Wir freuen uns sehr darauf mit Westin eine international renommierte Hotel-Marke nach Hamburg in die Elbphilharmonie zu bringen. In eines von Europas führenden Bauwerken was Architektur und Innendesign betrifft", erklärt Wolfgang Neumann, CEO der Arabella Hospitality Group zu deren Marken-Portfolio das Westin zählt.

"Dies wird kein normales Hotel", stellt Interior-Designer Tassilo Bost klar. "Wir haben ein Leisure-Konzept entwickelt und arbeiten mit natürlichen Materialien und soften, von der Natur inspirierten Farben, die den Gast zur Ruhe kommen lassen." Dazu gehören homogene Flächen, kleinteilige Strukturen und dezente maritime Anklänge, die sich allerdings erst auf den zweiten Blick erschließen sollen, wie der Empfangs-Tresen aus Massivholz in abstrahierter Schiffsform und die als Welle ausgeformte Decke in der Lobby. Erholung Suchende kommen mit dem 1200 qm großen Spa voll auf ihre Kosten. Und auch die Ausstattung der Zimmer und Suiten lässt an Komfort keine Wünsche offen. So laden Leuchten von Artemide und Sessel von Walter Knoll die Besucher zum Entspannen an. Im Gegensatz zum erholsamen Calm-Down-Konzept der Zimmer-Einrichtung ist der Blick aus den bodentiefen Panorama-Fenstern auf das Hafen-Ambiente und die Hansestadt geradezu phänomenal! Und der Clou: Sogar von der Badewanne aus können die Gäste die atemberaubende Aussicht genießen. Dank einer Glasscheibe zwischen Zimmer und Bad. Falls man im Bad allerdings doch ungestört sein möchte - lassen sich einfach die Segel, sprich: das Faltrollo, setzen. Auch das eine kleine Homage an den stark maritim geprägten Ort, die Hamburger Hafen-City.

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