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Ekornes-CEO Øyvind Tørlen rechnet damit, dass die Produktionsleistung wieder anzieht.
19.08.2011 14:32 Uhr

Ekornes Umsatzrückgang im ersten Halbjahr

Mit einem Umsatz von umgerechnet 182,7 Mio. Euro hat Ekornes das erste Halbjahr 2011 abgeschlossen. Im vergleich zum Vorjahr ist das ein Minus von 4,6 Prozent, teilte der norwegische Hersteller mit. Der Gewinn in dem Zeitraum beziffert sich auf 26 Mio., während er im ersten Halbjahr 2010 noch 36,1 Mio. Euro betrug. Der Auftragseingang lag 3,5 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Als Grund für den Rückgang führt das Unternehmen insbesondere die Entwicklung des zweiten Quartals an, in dem der Bruttoumsatz von 91,4 Mio. Euro 2010 auf 82,9 Mio. Euro reduzierte. Der Gewinn reduzierte sich gleichzeitig von 17,3 Mio. Euro auf 8,9 Mio. Euro.

"Die meisten unserer Märkte waren von einem hohen Maß an Unsicherheit betroffen, insbesondere aufgrund der Schuldenkrise in Europa und den USA. Auch die Naturkatastrophe, die Japan am 11. März traf, hat zweifellos zu einer Verminderung der Verbraucherausgaben in den folgenden Monaten beigetragen", erklärt CEO Øyvind Tørlen. Gleichzeitig zogen auch die Rohstoffpreise wieder an. Umsatzeinbußen wurden insbesondere in den mittel- und südeuropäischen Märkten sowie in Großbritannien verzeichnet.
"Unsere Ergebnisse im zweiten Quartal waren alles andere als zufriedenstellend. Doch das ist Vergangenheit, und wir werden nun unsere Anstrengungen darauf richten, unsere Leistung in der kommenden Zeit zu steigern. Der Auftragseingang im Juli war 11 Prozent höher als der im gleichen Monat des Vorjahres. Die Zahlen sind sogar besser, als sie jemals in einem Juli waren. Diese starken Schwankungen spiegeln die tiefe Unsicherheit wider, die derzeit an den Märkten herrscht."

Für das dritte Quartal plant Ekornes die Produktionsleistung von täglich 1.600 Sesseln im zweiten Quartal dieses Jahres auf 1.650 bis 1.700 Sessel zu steigern. "Bei diesem Produktionsniveau benötigen wir keinen Personalabbau über die natürliche Fluktuation hinaus", betont Tørlen. "Das ungewöhnlich hohe Maß an Unsicherheit an den Märkten erschwert es jedoch, das möchten wir betonen, vorherzusagen, wie diese sich langfristig entwickeln werden."

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