Hummel Ein Funke Hoffnung
Nach der Anmeldung auf Insolvenz bei Hummel, beschreibt der vorläufige Insolvenzverwalter Thomas Linse die Ausgangssituation des Unternehmens heute in einer Pressemitteilung als "äußerst schwierig". So würden eine fehlende Liquidität, Löhne/Gehälter sowie seit Monaten bestehende Pachtrückstände eine Fortführung bzw. Aufnahme einer Weiterproduktion erheblich erschweren. Dennoch werde die Produktion bei dem Hersteller aufrecht erhalten, nachdem bereits anproduzierte Aufträge vervollständigt wurden. "Unter Mitwirkung eines möglichen Investors konnte der Insolvenzmasse ein Kredit zur Verfügung gestellt werden. Hierdurch wird es ermöglicht, die Produktion von immer noch eingehenden Aufträgen wieder aufzunehmen und Material zuzukaufen", heißt es weiter. Damit sei die Möglichkeit gegeben, Gespräche über eine Sanierung oder Rettung von Teilen des oberfränkischen Unternehmens zu führen.
Zwar blieben die rechtlichen und tatsächlichen Umstände problematisch, dennoch bestünde ein "Funke Hoffnung, dass es zumindest mit Teilen von Hummel weitergeht."
Wann das Insolvenzverfahren eröffnet wird, bleibt unterdessen weiter unklar. Laut Linse sei aber nicht vor dem 1. Juli damit zu rechnen.
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