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22.12.2009 15:23 Uhr

Heimtextil Die Plattform für den Design-Nachwuchs

Wenn auf der Heimextil (13. bis 16. Januar 2010) die aktuellen Strömungen und Neuheiten aus der globalen Heim- und Haustextil-Industrie präsentiert werden, darf auch der internationale Design-Nachwuchs nicht fehlen. "Für uns ist es schon immer sehr wichtig, die Brücke zwischen Industrie und Nachwuchs zu schlagen", sagt Ulrike Wechsung, Objektleiterin Heimtextil bei der Messe Frankfurt. Für die Branche ist das ebenfalls von Bedeutung, denn hier findet sie Inspriration und die qualifizierten Mitarbeiter von morgen.

Zu den unterschiedlichen Möglichkeiten, die sich den Youngstern auf der Messe bieten, gehört auch der Young Contract Creations Award "Wall". Aus über 70 Einreichungen zur Gestaltung einer Bar oder eines Restaurants im Stil des Unesco Weltkulturerbes Havanna, wählte die Jury die Besten aus. Deren Entwürfe werden auf der Heimtextil live umgesetzt. Zu erleben in einer Sonderschau in der Halle 5.0 (B35).

Genauso erfolgreich verliefen auch die Anmeldungen beim Förderpreis "Upholstery". Hier ging es um Ideen für textile Sitzmöbel für Wartezonen. Die Entwürfe werden in Halle 4.1 (F51) ausgestellt.

Erstmals wird in Zusammenarbeit mit dem israelischen Textil- und Modeverband ein Preis an israelische Nachwuchsdesigner vergeben. Die jungen Talente sind aufgerufen, Kollektionen für Innenräume zu entwerfen. Die besten Vier können ihre Kreationen im Foyer der Halle 1.1 präsentieren.[page_break]
Bereits zum 7. Mal hat die A.S. Création Tapetenstiftung in Kooperation mit dem Rat für Formgebung für Studierende und Nachwuchsdesigner europaweit den Wettbewerb für Tapeten- und Wandgestaltung ausgeschrieben. Auch diese Ergebnisse gibt's auf der Heimtextil zu sehen. Im Foyer zwischen den Hallen 5.1 und 6.1 (A04).
Darüber hinaus bekommen die jungen Kreativen in der Halle 1.1. die Chance sich mit dem Fachpublikum auszutauschen. Und zwar auf dem sogenannten Campus. Einem Gemeinschaftsstand, koordiniert und gestaltet von europäischen Design-Hochschulen. Hier präsentiert sich der Verein "Rooms for free e.V.", gegründet zur Vernetzung von Kunsthochschulen in Europa, mit professionellen Arbeiten Studierender.

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