Deutsche Polstermöbelindustrie 2011 boomte der Export
Deutlich im Plus: Die deutschen Polstermöbelhersteller steigerten ihre Aufträge 2011 um 5,5 Prozent. Im Export (+ 9,3 Prozent) lief es dabei noch viel besser als im Inland (+ 4,6 Prozent). Diese positive Bilanz zog Dr. Lucas Heumann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Polstermöbelindustrie e.V. (VdDP), in Herford. Basis ist die Auftragsstatistik, die der VdDP für aussagekräftiger hält als die Umsatzdokumentation des Statistischen Bundesamtes. Die offiziellen Zahlen sind zur Beurteilung der Branchensituation, so Dr. Heumann, "schlicht unbrauchbar", weil sie unbereinigte Vergleichsdaten enthalten. Ihnen zufolge verbuchten die Polstermöbelhersteller einen Umsatzrückgang von - 3,1 Prozent auf 1,63 Mrd. Euro.
Die guten Exportzahlen im Polstermöbelsektor, sind um so bemerkenswerter, weil das Auslandsgeschäft in anderen Bereichen, wie die Küchenmöbelindustrie, schwächer tendierte. Insgesamt ist die Ausfuhrquote der Polstermöbelindustrie mit 16 Prozent jedoch vergleichsweise niedrig, im Küchensektor liegt sie bei knapp 40 Prozent.
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