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Die Blanco-Geschäftsführung hat gestern die Zahlen für 2016 vorgestellt: Rüdiger Böhle, Achim Schreiber und Wolfgang Schneider (v. l.).
17.05.2017 10:17 Uhr

Blanco Umsatz steigt auf 361 Mio. Euro

Abermals im Plus: Blanco hat heute seine Zahlen für 2016 bekannt gegeben. Demnach erzielte der Spülen- und Armaturenspezialist im vergangenen Jahr einen konsolidierten Nettoumsatz von 361 Mio. Euro. Das Unternehmen steigerte damit seine Erlöse wie geplant um 3 Prozent (währungsbereinigt + 4,8 %). „Wir sind sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf“, betont deshalb auch Achim Schreiber, Vorsitzender der Geschäftsführung. Mit „Silgranit PuraDur“ gelang es dem Weltmarktführer im Bereich Verbundwerkstoffspülen, seine Spitzenposition aufs Neue auszubauen. Weiteres Zugpferd waren die Küchenarmaturen. 

Wesentlicher Wachstumsträger war der heimische Markt, in dem Blanco in allen drei Geschäftsfeldern Spülen, Armaturen und Abfallsysteme zulegte. Die Erlöse konnten hierzulande um 3,6 Prozent auf 128 Millionen Euro gesteigert werden. Auch international lief es gut, in manchen Regionen, wie Asien gab es sogar ein zweistelliges Plus.Insgesamt wurden im Ausland 233 Mio. Euro erzielt (+ 2,7 %, + 5,4 % währungsbereinigt), was einem Anteil am Gesamtumsatz von rund 65 Prozent entspricht. 

Die Belegschaft stieg weltweit leicht an auf 1.420 Mitarbeiter, davon arbeiteten 1.050 an deutschen Standorten. „Ihnen allen gebührt unser ausdrücklicher Dank, denn sie haben zur erfolgreichen Unternehmensentwicklung engagiert beigetragen“, lobte Schreiber die Beschäftigten.

Nach der abgeschlossenen Erweiterung des europäischen Logistikzentrums in Bruchsal bewegten sich die Investitionen mit 16,2 Mio. Euro wieder auf dem Niveau der vorangegangenen Jahre. Ein Teil floss in den Ausbau nachhaltiger Gebäude- und Energietechnik an den Standorten. Darüber hinaus wurde neben der Neuorganisation der Fertigungsprozesse im Werk Sulzfeld vor allem in den Ausbau der Silgranit-Spülen-Werke in Sinsheim und im kanadischen Toronto investiert. Gleichwohl sind die Kapazitätspotenziale in Sinsheim nahezu ausgeschöpft. Blanco will deshalb in Tschechien einen weiteren Produktionsstandort für ca. 25 Mio. Euro errichten. „Somit werden wir die Kundenwünsche gerade in den internationalen Märkten künftig noch besser erfüllen können“, erläutert Wolfgang Schneider, Geschäftsführer Technik. „Der vor mehr als 25 Jahren in Sinsheim gegründete und seither kontinuierlich gewachsene Standort wird selbstverständlich Leitfabrik für die Silgranit-Produktion bleiben und auch weiter ausgebaut.“ Das Sinsheimer Kompetenzzentrum soll darüber hinaus Sitz der Forschung und Entwicklung bleiben. Hier soll auch in Zukunft der Grundstock für innovative Lösungen rund um die Spüle gelegt werden.

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