Startseite > News > Peter Pohlmann: "Airport-Verkauf an Porta aus unternehmerischer Sicht ein Muss"
Peter Pohlmann setzt die Poco-Expansion konsequent fort.
03.04.2009 15:09 Uhr

Peter Pohlmann "Airport-Verkauf an Porta aus unternehmerischer Sicht ein Muss"

"Wir waren gezwungen, unseren Kölner Standort für die Zukunft abzusichern", erklärte Peter Pohlmann im Interview mit moebelkultur.de. Der höchst erfolgreiche Poco-Markt mit 5.000 qm Fläche und einem 10.000 qm großen Hochregallager bleibe im Besitz der Gruppe, so Pohlmann, lediglich die Airport-Fläche wechsele nun den Besitzer. Der neue Inhaber heißt Porta, der das Objekt aber mit der Marke Möbel Hausmann an den Start bringen will. Bei drei Filialen im Kölner Raum soll einer Allgegenwart Portas vorgebeugt werden.
Pocos Trennung von dem 22.000 qm großen Einrichtungshaus sei in Abwägung der wirtschaftlichen Situation des derzeitigen Mieters geschehen.
Erst im letzten Jahr erhielt die Poco-Gruppe den Zuschlag für das Airport-Areal. Brisantes Detail am Rande: Porta war damals schon Mitbietender. Inhaber Alfred Rössig trennte sich von der Immobilie zu einem Preis, "den man heute nicht mehr bekommen würde", so Pohlmann. Trotz allem sei Poco mit dem Ablauf der Airport-Episode zufrieden. Mit den anstehenden Eröffnungen in Gelsenkirchen, Ingolstadt und Oldenburg setzen die Westfalen ihre Expansionsstrategie ohnehin unbeirrt fort.

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