Otto stürmt voran. Deutschlands Distanzhändler Nummer Eins sieht nach eigenen Angaben in seinem laufenden Geschäftsjahr (noch bis zum 28. Februar) gute Chancen, ein zweistelliges Umsatzplus zu erzielen.
Quelle-Kunden sollten demnächst auf Post von Otto achten: Ab sofort hält der Hamburger Versender für alle Ex-Quelle-Kunden, die noch nicht Kunden von Otto sind, ein besonderes Angebot parat.
„Jetzt zugreifen... Alles muss raus!“ So werden derzeit im Internet auf www.quelle.de die letzten Schnäppchen aus dem „größten Ausverkauf Deutschlands“ angeboten.
Das war's: Nach nur vier Wochen hat Quelle den Ausverkauf über seinen Online-Shop beendet. Über die Homepage des insolventen Versandhändlers kann derzeit nur noch direkt aus den Katalogen geordert werden.
Schlaf, online, schlaf... heißt es von jetzt an bei Otto. Mit dem neuen Spezial-Shop namens "Schlafwelt“ treibt Otto seine Mehrmarken-Strategie weiter voran.
Kein Warmlaufen, sondern gleich durchstarten. Bereits kurz nach der Übernahme durch die fränkische Investorengruppe soll der Geschäftsbetrieb von Küchen-Quelle wieder reibungslos vonstatten gehen.
Die Gerüchte haben sich bestätigt: Die Investorengruppe "Franken" um die Unternehmer Alexander Fackelmann, CEO von Fackelmann Hausgeräte, und Hannes Streng übernimmt mit sofortiger Wirkung den gesamten Geschäftsbetrieb und die Marke "Küchen-Quelle".
Die Gerüchte-Küche brodelt: Zwar ist die Tinte für die Übernahme von Küchen-Quelle noch nicht geflossen, doch scheint ein Investor ganz nah dran zu sein.
Alles aus in Austria: Wie die Tageszeitung „Der Standard“ berichtet, hat die Quelle Österreich AG gestern Konkurs beim Landgericht Linz beantragt.
Wieder ein Quelle-Deal unter Dach und Fach: Wie Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg mitteilte, übernimmt Walter Services, ein Outsourcing-Dienstleister im Bereich Kundenkommunikation mit Sitz in Ettlingen, zum kommenden Jahreswechsel die beiden Call-Center in Cottbus und Emden.
Eine Woche voller Offenbarungen: Montag Arcandor, Dienstag Karstadt und gestern nun die dritte Gläubigerversammlung zu Quelle.
Retter in der Not: Die Otto Group löst ihr Versprechen ein und bietet 40 Auszubildenden des insolventen Quelle-Konzerns eine neue berufliche Perspektive.
Bei Otto geht es immer spezieller zu. Seit heute betreibt der Versender mit yourHome.de einen Online-Shop für modernes Wohndesign.
Pleite mit Rekordstatus: Im Insolvenzverfahren um den Essener Handelskonzern Arcandor sowie seiner Töchter Karstadt und Quelle hat heute in Essen die Gläubigerversammlung begonnen.
Der Untergang naht. Mit der Übernahme der Quelle-Markenrechte durch den Otto-Konzern verringerte sich die Chance auf ein Überleben der österreichischen Quelle-Tochter dramatisch.
Anders als die Electrolux-Gruppe, die wegen drohender Masseunzulänglichkeit ihre unbezahlten Geräte aus den Lägern von Quelle bereits wieder abgeholt haben soll, hält sich Gorenje hier zurück.
Gemeinsam kämpfen die Betreiber der Quelle-Shops ums Überleben. Nun soll eine Einkaufskooperation ihren Fortbestand sichern.
Seit Eröffnung des Arcandor-Insolvenzverfahrens im Juni hielt sich die Otto Group bedeckt. Nun ist der spektakuläre Übernahme-Coup perfekt: Otto erwirbt die Rechte der Marke Quelle für Deutschland und weitere mittel- und osteuropäische Länder.
Offiziell am 31. Dezember wird der Hamburger "Küchen-Quelle"-Megastore schließen. Doch schon jetzt sind fast alle Musterküchen in dem beim Elektromarkt Medimax integrierten Shop-in-shop verkauft.
Im großen Schlussverkauf bei Quelle gibt es keine „Privileg“-Waschmaschinen und Kühlschränke mehr. So berichtet u.
„Das Konzept für den größten Ausverkauf Deutschlands steht“. Mit diesen Worten kündigte Jörg Nerlich, Mitarbeiter des Quelle-Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg, gegenüber der „Financial Times Deutschland“ gestern die bald bevorstehende Abwicklung des Versandhandelsunternehmens an.
Genug ist genug: Im Bieterprozess um Teile des insolventen Versandhändlers Quelle hat XXXLutz jetzt seinen Ausstieg erklärt.
Die Qual der Abhängigkeit: Nach dem Aus für Quelle kämpft Kempfle Küchen aus Rohrenfels ums Überleben. Bisher machten die Lieferungen an Küchen-Quelle rund 90 Prozent des Auftragsvolumens aus.
Ein Funken Hoffnung: Für einige Mitarbeiter und Segmente des insolventen Versenders Quelle könnte es weitergehen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, wollen zwei Investorengruppen das Unternehmen mit den Sortimenten Möbel, Küchen, Küchengeräte, Haus- und Heimtextilien in abgespeckter Form weiterführen.
Immer mehr Unternehmen geraten in den Quelle-Strudel. Unter anderem ist auch die Alno AG von dem Niedergang des Unternehmens betroffen.
Ein ganz schöner Brocken: Fast 30 Prozent seiner Umsätze machte Posseik zeitweilig mit Quelle. Vor einigen Wochen hätte die Versender-Pleite das Unternehmen aus Wermelskirchen noch deutlich härter getroffen.
Nach dem Aus für Quelle hat sein größter Konkurrent Otto angeboten, einen Teil der Quelle-Lehrlinge übernehmen zu wollen.
Ein deutsches Traditionsunternehmen steht vor der Auflösung: Der im Sommer gewährte Massekredit von 50 Mio. Euro ermöglichte es Quelle noch, die Geschäfte trotz der Insolvenz des Mutterkonzerns weiterzuführen.
Aufatmen bei Quelle: Nach tagelangen Verhandlungen über die Formalitäten wird der dringend benötigte Massekredit in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro jetzt ausgezahlt.
Domino-Effekt: Die Arcandor-Krise schlägt sich auch bei der Deutschen Post DHL nieder. Sie streicht wegen der Insolvenz des Handelskonzerns insgesamt 560 Stellen.
Kurzfristiges Aufatmen: Mit einem staatlichen Massekredit in Höhe von 50 Mio. Euro soll Quelle vorerst am Leben gehalten werden.
"Alle reden nur von Karstadt" macht sich derzeit Ernst Sindel, Gesamtbetriebsratsvorsitzender bei Quelle, Sorgen um die eigene Versandhandelssparte angesichts der drohenden Insolvenz von Arcandor.
Der neue Vorstandsvorsitzende von Arcandor, Dr. Karl-Gerhard Eick, kündigt in seiner ersten Hauptversammlung einen konsequenten Konsolidierungskurs an.
Robuste Entwicklung: Die Arcandor AG konnte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008/09 (Oktober bis Dezember 2008) das bereinigt EBITDA um 18 Prozent auf 180 Mio. Euro steigern.
Ein dreiviertel Jahrhundert „Meine Quelle“. Morgen auf den Tag genau vor 75 Jahren wurde das Unternehmen ins Handelsregister eingetragen.