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Egger: Reagiert auf Marktschwäche

20.02.2009, 12:21 Uhr
Egger mit Sitz in St. Johann in Tirol ergreift Maßnahmen, um der aktuellen Marktschwäche zu begegnen. So sollen über die gesamte Gruppe mögliche Optimierungs- und Kosteneinsparungspotenziale genutzt werden. Dies umfasst auch Anpassungen bei Arbeitszeitmodellen und der Mitarbeiterstruktur. Dazu gehören der Abbau von Leiharbeitskräften, Urlaubs- und Überstundenabbau aber auch Kurzarbeit und die Kündigung von Mitarbeitern. Von insgesamt 5.700 Beschäftigten in sechs Ländern sind von Kurzarbeit 200 Mitarbeiter betroffen, davon 140 am Stammsitz in St. Johann in Tirol. 180 Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung sind gruppenweit von Kündigungen betroffen. Alle Maßnahmen werden laut Egger in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern sozialverträglich umgesetzt. Die laufenden Investitionsprojekte wird der Holzwerkstoffproduzent an den Standorten St. Johann in Tirol und Rion des Landes (Frankreich) trotz Wirtschaftskrise vollständig umsetzen. Darüber hinaus will das Unternehmen im rumänischen Werk Radauti ein Biomasse-Kraftwerk sowie eine Leimanlage bauen.
 
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