XXXLutz: Kämpft mit Schwierigkeiten im Schwarzwald
24.11.2009, 09:20 Uhr
Die Ansiedlung eines XXXL-Möbelmarktes in Villingen-Schwenningen verzögert sich, wie der „Schwarzwälder Bote“ heute berichtet. Vor 2011 wird es mit einem roten Einrichtungspalast in der Doppelstadt nichts werden. Dies wirkt sich negativ auf den Haushalt der 82.000 Einwohner zählenden Kreisstadt aus, denn der Verkauf der Gewerbefläche am Vorderen Eckweg in Villingen hätte den Etat maßgeblich entlastet.
„Das Raumordnungsverfahren läuft“ und dauere etwa ein Jahr, erklärte die Stadtverwaltung im Rahmen einer nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag. Trotz der Verzögerung sei die Lutz-Gruppe aber nach wie vor an dem Grundstück und dem Bau einer Filiale interessiert.
XXXLutz plant in Villingen-Schwenningen ein Möbelhaus mit 27.000 qm Verkaufs- und 8.000 qm Lagerfläche zu errichten. Das österreichische Unternehmen betreibt derzeit elf Einrichtungshäuser in Deutschland. In Freiburg soll das nächste entstehen, wo Anfang 2010 die Bauarbeiten beginnen sollen. Der Standort Villingen wäre die 13. Filiale von XXXLutz auf deutschem Boden.
Vielleicht tröstet es ja alle XXXLer...auch bei anderen großen Möblern die momentan nicht im Focus stehen,läuft es so.Arbeite seit 30 Jahren in der Branche,denke und arbeite leistungsorientiert,auch ohne FV zu sein.Natürlich ist Handel Wandel,natürlich ändern sich die Zeiten,natürlich muss ein Unternehmer Ertrag erwirtschaften.Nur ausschließlich auf dem Rücken der MA und der Industrie.Und wenn die nicht mitspielen,raus damit...Sortimentsbereinigung der MA.Vielleicht erleb ich das ja noch,wie billige Ware aus China folgen billige Verkäufer aus China.Werte wie Unternehmenskultur sind Makulatur.Es heißt arbeiten und Klappe halten.Blöd nur,dass man auch nach all den Jahren die emotionale Bindung an "sein" Unternehmen noch nicht ganz verloren hat.Die Hoffnung stirbt zuletzt.