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Nachrichten aus der Möbelbranche

Ikea: Künstler wollen Gebäude in Altona nicht räumen

23.11.2009, 16:52 Uhr
Bei seinem Vorhaben, in Hamburg-Altona eine City-Filiale zu errichten, hat Ikea mit immer mehr Gegenwind zu kämpfen. Jetzt wollen die in dem dortigen Frappant-Gebäude untergebrachten Künstler das Abriss-Haus trotz Kündigung nicht räumen. Eigentlich müssten sie sich zum 1. Dezember eine neue Bleibe suchen. „Wir werden dann aber nicht ausziehen und wir können es auch nicht“, hieß es dazu auf einer Pressekonferenz, berichtet heute das „Hamburger Abendblatt“.
Die Künstler wollen nun zunächst versuchen, ein Bleiberecht bis zum kommenden Frühjahr zu erkämpfen. Dann wollen die Schweden das Gebäude für einen Neubau abreißen.
Um gegen die Kündigung zu protestieren, soll am kommenden Sonnabend in der Hamburger Innenstadt eine Art Solidaritäts-Kundgebung stattfinden, an der sich etliche Initiativen beteiligen wollen. Parallel dazu stehen im Frappant-Gebäude selbst zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm. Darüber hinaus haben die Künstler der Stadt vorgeschlagen, dass diese ihr Vorkaufsrecht für Frappant wahrnimmt und es ihnen dann für die Schaffung eines Kunst- und Stadtteilzentrums überlässt.
In Altona ist die geplante Ikea-City-Filiale stark umstritten. Die Schweden selbst haben noch die Möglichkeit, vom Kaufvertrag zurückzutreten.
 
 
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