Für das Kanufahren gelten schlichte, aber beherzigenswerte Regeln: Wer mit der Welle des Stroms schwimmt, erreicht leichter sein Ziel. Auf flachem Gewässer mit kleinen Hindernissen fährt man am besten mit viel Gespür, als Team gleichmäßig und kraftvoll rudernd, den Blick nach vorne gerichtet. Und stößt dann das Boot doch auf die Sandbank, hilft nur die gemein-same Anstrengung, wieder flott zu werden. Mit wachsender Erfahrung entwickelt sich allmählich Routine und eine Intuition, die die Mannschaft am Ende sicher zum Ziel führt.
Nehmen wir an, die Kanufahrer seien die Dozenten der Möfa und der Fluss sei die idyllische Niers zwischen Süchteln und Wachtendonk am Niederrhein. Dann bleiben unsere allgemeinen Überlegungen auch im konkreten Fall gültig: Denn auch an der Möfa bemüht man sich stets um ein Gespür für den Trend, rudert nicht gegen den Strom, richtet den Blick nach vorn, in die Zukunft. Und dass schließlich die Möfa-Mannschaft inzwischen über viel Intuition und Erfahrung verfügt – auch das werden Wohlmeinende kaum bestreiten wollen.
Möfa-Dozenten in Bewegung, geistig und körperlich: Der Studien- und Informationstag bot eine besondere Gelegenheit hierzu. Denn da waren nicht nur die sportlichen Herausforderungen des Nachmittagsprogramms, zu denen etwa auch gewagte Anstrengungen auf lichter Baumwipfelhöhe im Kletterwald auf den Süchtelner Höhen gehörten. Neben sozialen Erlebnissen von Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit ging es vielmehr außerdem um handfeste Information.
Gastgeber der Möfa-Dozenten: Das Unternehmen „Elastoform Polstermöbel“ mit Sitz in Duisburg. Verkaufstrainer Michael Sobcjak vermittelte seinen Gästen bei einem Rundgang durch das Unternehmen ein anschauliches Bild von den Produktionsbedingungen unter dem Vorzeichen der Globalisierung. Natürlich durfte außerdem ein gründlicher Blick auf die Produkte nicht fehlen. Angetan zeigten sich die Kollegen etwa vom „Polster-streck-dich-Effekt“ des Sofas „Smart“, das sich bei Bedarf mühelos auseinander ziehen und so um einen oder sogar mehrere Sitzplätze erweitern lässt. Länger verweilten fachmännische Blicke auch auf dem ganz neuen Produktbaustein „Wellgonomics“, ein ergonomisches Polstermöbelprogramm, das eine Fülle an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Weitere Funktionen wie flexible Varioecken oder platzsparende Bettfunktionen boten zusätzlichen Gesprächsstoff. Vor allem Neues und Innovatives faszinierte.
Gute Stimmung deshalb auf der Heimfahrt: Was bleibt, sind inspirierende Eindrücke und das gute Gefühl, als ein echtes Team in die richtige Richtung zu rudern.
Text: Helmut Steinmetz
Foto: Michael König