Der Karrieretag Anfang November jedes Jahres ist in der Branche gut bekannt. Viele Unternehmen gehören zu den treuen Gästen der Möfa. Doch stets gibt es auch Newcomer. Zu ihnen gehörte das Unternehmen „BancArt“. Geschäftsführer Axel Grawe und Vertriebsmitarbeiter Thorsten Wulff antworteten auf unsere Fragen.
Jana Thorey: Was veranlasste Sie zur Teilnahme am Karrieretag?
Thorsten Wulff: Ich war selber von 1998 bis 2000 an der Möfa und habe hier BWL studiert. Der Möfa-Dozent Christoph Lange, einer meiner früheren Lehrer, gab uns die Anregung, unser Unternehmen auf dem Karrieretag zu präsentieren und nach Mitarbeitern für uns zu suchen.
J.T.: Können Sie kurz Ihr Unternehmen und Ihre Unternehmenstätigkeit für unsere Leser vorstellen?
Axel Grawe: Gern. Wir sind Dienstleister für Banken. Das heißt, wir planen und bauen Banken und Sparkassen im Gebiet von Flensburg bis NRW und von Bremen bis Rostock. Sitz unseres Unternehmens ist Hamburg. Wir sind circa 30 Mitarbeiter, unter anderem auch Architekten, Innenarchitekten, Bauleiter, Ingenieure etc. Unsere Aufgabe ist es, unsere Kunden in konzeptioneller und organisatorischer Hinsicht zu beraten. Im Mittelpunkt steht das Erscheinungsbild eines modernen und erfolgreichen Kreditinstituts: Wie möchte es am Markt auftreten? Wie möchte es beim Kunden ankommen? Wir bieten dann irgendwann dieses „Stück Bank“ an und setzen, nachdem wir uns mit unserem Kunden einig sind, diese Planung um und sorgen dafür, dass das Geldinstitut eine richtig schöne Filiale oder Hauptstelle bekommt.
J.T.: ... und jetzt suchen Sie weitere Mitarbeiter – auch an der Möfa?
Thorsten Wulff: Aktuell brauchen wir Mitarbeiter für den Vertrieb. Die Vorbildung der Möfisten sagt uns dabei zu. Wir versuchen natürlich, Leute für unser Unternehmen zu begeistern und zu
gewinnen.
J.T.: Welche Anforderungen gelten für diese Stellen?
Axel Grawe: Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass wir die besten Erfolge mit Vertriebsmitarbeitern hatten, die, ganz grob gesagt, aus dem Bereich Planung kamen oder die zumindest schon einmal etwas mit Möbeln zu tun gehabt hatten. Thorsten Wulff hat die entsprechende Vorerfahrung und auch meine eigenen beruflichen Anfänge liegen im Bereich „Büromöbel“. Unsere sonstigen Anforderungen sind absolut typisch: Wir suchen natürlich den geborenen Vertriebsmann, der mit Überzeugung hinter seiner Aufgabe steht.
J.T.: Sie suchen im Moment für den Vertrieb Mitarbeiter: Welche Chancen könnte man in Ihrem Unternehmen anstreben? Gibt es grundsätzlich die Möglichkeit, das auszubauen?
Axel Grawe: Wir sind ein Nischenanbieter, der seine Mitarbeiter für diese Nische sehr intensiv und sehr lange ausbilden muss, daher möchten wir langfristige Bindungen mit unseren Mitarbeitern eingehen. Wir rechnen im Schnitt für jeden neuen Mitarbeiter mit einer intensiven Einarbeitungszeit von circa zwei Jahren. Da werden Sie verstehen, dass wir dann an einer langfristigen Zusammenarbeit sehr interessiert sind. Akzeptiert das ein Mitarbeiter, dann sind seinen Chancen
keine Grenzen gesetzt. Auch ich habe im Vertrieb angefangen und bin heute Geschäftsführer.
J.T.: Hatte ich Sie richtig verstanden, dass Sie Vertriebserfahrung schon voraussetzen?
Axel Grawe: Unser Tätigkeitsbereich ist ein kleiner, sehr überschaubarer Bereich, sodass wir hier eigentlich alle Mitarbeiter aus diesem Bereich kennen. Wir können also nicht erwarten, dass jemand Vorkenntnisse hat. Auf der anderen Seite können wir sagen, dass wir aufgrund unseres Nischenbereichs einen fast krisensicheren Arbeitsplatz anbieten.
Text: Jana Thorey
Foto: Stefan Alt, Felix Zwingmann