ÖsterreichXXXLutz und Leiner wollen weiter wachsen
Auf Expansionskurs: Die österreichischen Möbel-Multis XXXLutz und Leiner wollen ihre Präsenz weiter verstärken. "Wir haben erst kürzlich Gamerdinger, mit 55.000 qm Fläche eines der größten Möbelhäuser Deutschlands, gekauft. Heuer steigen wir mit XXXLutz in Tschechien und Schweden ein", erklärte Lutz-Unternehmenssprecher Thomas Saliger gegenüber "Money.at". So sollen Ende des Jahres Häuser in Prag und Malmö ans Netz gebracht werden. Darüber hinaus seien drei weitere Möbelix-Filialen in Tschechien sowie der Umbau des größten Discounters in Österreich geplant.
Leiner hat unterdessen auch den westösterreichischen Markt im Visier. Derzeit suche das Familienunternehmen nach einem geeigneten Standort. Eine Eröffnung wäre frühestens 2011 möglich, hieß es weiter. Daneben plane der Filialist seine vorhandenen Häuser so umzubauen, dass Möbel und Accessoires gemeinsam präsentiert werden können. "Dieses Mix-Konzept hat sich bei dem neuen Standort in der Shopping City Süd bestens bewährt", sagte dazu Kika/Leiner-Chef Paul Koch, der sich mit der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens zufrieden zeigt. Er erwarte für das laufende Geschäftsjahr, das im März endet, ein leichtes Plus.
Weiterführende Meldungen
![]() |
Jetzt ist es offiziell: Gamerdinger kommt zur Lutz-Gruppe Nachdem "moebelkultur.de" bereits am frühen Freitagabend gemeldet hatte, dass die Österreichische Lutz-Gruppe ein Übernahmeangebot an Möbel Gamerdinger beim Bundeskartellamt vorliegen hat, kam prompt die offizielle Bestätigung von Helmutz Götz, dem Sprecher des XXXL-Möbelhausverbandes: "Die Geschäftsführung von Möbel Gamerdinger hat sich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, sich mit den Möbelhäusern in Böblingen der XXXL-Gruppe anzuschließen; vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kartellbehörden. |
|
Kika: Zweiter Standort in Russland Kika hat sein internationales Filialnetz mit der Franchise-Vertriebsschiene weiter ausgebaut. |
|
Leiner/Kika: Expansion schreitet voran Positive Entwicklung: Die Wirtschaftskrise scheint bislang an Leiner und Kika vorbeigezogen zu sein. |
