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19.03.2010 10:16 Uhr

PfleidererUmsatzeinbruch von über 20 Prozent

Auch Pfleiderer bekam die Wirtschaftskrise des letzten Jahres deutlich zu spüren.
So ging der Umsatz 2009 von 1,74 Mrd. Euro um 20,4 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro zurück. Und dies trotz Strukturanpassungen und Kosteneinsparungen in Höhe von rund 100 Millionen Euro. Dementsprechend ergab sich hieraus eine deutliche Ergebnisverschlechterung vor Zinsen, Ertragssteuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 100,4 Millionen Euro (Vorjahr: 223,7 Millionen Euro). Dabei sind im EBITDA Aufwendungen für Restrukturierung in Höhe von 17,5 Millionen Euro
enthalten. Das EBIT ging auf -16,1 Millionen Euro zurück, nachdem 2008 noch 97,6 Mio. Euro ausgewiesen werden konnten.

Nach Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter und der Hybridkapitalgeber entfällt auf die Pfleiderer-Aktionäre ein Ergebnis von -69,8 Millionen Euro, verglichen mit einem Ergebnis von 5,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Damit belief sich das verwässerte und unverwässerte
Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Aktivitäten im Berichtsjahr auf -1,42 Euro nach 0,24 Euro im Vorjahr.

Pfleiderer rechnet frühstens ab dem zweiten Halbjahr 2010 mit einer Ergebnisverbesserung, weshalb die Gesellschaft auch für das laufende Geschäftsjahr von einem Verlust auf Ebene des Nachsteuer-Ergebnisses ausgeht.

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