WecoUmsatz auf 12 Mio. Euro verdoppelt
Gute Simmung bei Weco: Die Leimbacher Polstermöbelmanufaktur hat ihren Umsatz in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt. Das hat heute Vertriebsgeschäftsführer Matthias Friedrich (Foto), verkündet. "Mit dem bisher Erreichten sind wir sehr zufrieden. 2009 konnten wir unseren Jahresumsatz um über 70 Prozent steigern und auch im laufenden Jahr liegen wir gut 30 Prozent über dem Vorjahr." Der Umsatz liegt damit aktuell bei gut 12 Mio. Euro, die Anzahl der Mitarbeiter bei 60.
Gründe für die positive Entwicklung seien eine deutliche Stellplatzausweitung im Handel und eine wesentlich höhere Werbefrequenz, außerdem die konsequente Restrukturierung sowie die Investition in neue Produkte. "Wir positionieren uns dort, wo unsere Kunden uns sehen wollen: Weco steht für konsumige und innovative Systempolstermöbel mit Funktion zu einem hervorragenden Preis- Leistungsverhältnis. Zielgruppe ist die wachsende Kundenschicht der Best Ager. Abgerundet wird die Kollektion durch preisaggressive Werbeartikel - und das Ganze "Made in Germany", so Friedrich weiter. Darüber hinaus seien viele Handelspartner von Ware aus Niedriglohnländern enttäuscht.
Weco hat vor kurzem erst seine Vertriebsstrukturen reformiert und den Außendienst auf Handelsvertreter umgestellt. Auch diese Maßnahme soll den Umsatz weiter ankurbeln. Was auch ganz im Sinne von Square Four Investments aus Frankfurt ist: "Es liegt eine entbehrungsreiche Zeit hinter uns, aus der Weco jetzt gekräftigt und ohne Bankschulden hervorgeht. Eine besondere Stärke des Unternehmens zeigt sich in der motivierten und erfahrenen Mannschaft in der Eifel, die diesen Erfolg erst möglich gemacht hat. Nun stehen die Zeichen auf Wachstum", betont deshalb auch Lewin Berner, Gesellschaftervertreter von Square Four. Die Beteiligungsgesellschaft hatte 2007 Weco erworben. Heute zählen zu der Vereinigten Deutschen Möbelmanufakturen Holding (VDMM) außerdem Laauser (inkl. Tiiim) und Credo.
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