Möbel Kultur Online Trennlinie
Nachhaltigkeit ist bei Möbeln noch kein schlagendes Verkaufsargument, sagt das ECC Handel.
26.08.2010 11:24 Uhr

ECC HandelNachhaltigkeit schlägt Preis als Verkaufsargument - allerdings nicht bei Möbeln

Obgleich die Preissensibilität der Konsumenten stark ausgeprägt ist, scheinen sie dennoch bereit, für eine höhere Qualität beispielsweise in Form einer nachhaltigen Produktion auch einen höheren Preis zu bezahlen. Dies zeigt zumindest eine aktuelle Konsumentenbefragung des E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) in Zusammenarbeit mit der Internet-Plattform www.stayfair.de.
Ein Vergleich des Themas Nachhaltigkeit mit anderen kaufrelevanten Aspekten bestärkt die Relevanz des Themas. Lediglich die Qualität von Waren und Dienstleistungen wird von den befragten Konsumenten wichtiger eingestuft als eine nachhaltige Produktion. Marke, Gütesiegel, Nutzungskomfort und selbst der Preis werden als zweit- bzw. drittrangig angesehen. Das gilt allerdings nur in eingeschränktem Maße für Möbel, wie eine warengruppenspezifische Betrachtung zeigt. So besteht die höchste Zahlungsbereitschaft bei nachhaltig hergestellten Lebensmitteln und Textilien, die häufig entsprechend gekennzeichnet sind, während das Thema Nachhaltigkeit in den Kategorien Möbel, Gastronomie und Touristik bisher nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Der Grund dafür könnte darin liegen, dass Nachhaltigkeit in der Möbelvermarktung noch in den Kinderschuhen steckt. Dass man mit einen grünen Image auch erfolgreich Einrichtungsgegenstände verkaufen kann, zeigt beispielsweise die Erfolgsgeschichte von Biomöbel Genske in Köln. Somit ist in der Nachhaltigkeits-Marktlücke in Sachen Möbel noch viel Platz...

Trennlinie
Weiterführende Meldungen
Eine neue Studie des EHI Retail Institute zeigt: Die Logistik wird grün.
EHI Retail Institute:
Die Logistik wird grün

Eine neue Studie von EHI und Fraunhofer definiert Trends der Handelslogistik. Das Ergebnis der Untersuchung, an der 40 Speditionen aus führenden Handelsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz teilgenommen haben: Der Handel will seine Transporteffizienz erhöhen und sieht großes Potenzial in nachhaltiger Logistik.
Trennlinie

Green Venture Summit 2010:
Querdenker in Sachen Nachhaltigkeit

Deutschland ist zu einer weltweit führenden Green Economy geworden. Sowohl für Konsumenten als auch für Firmen gehört Nachhaltigkeit zu den wichtigen Zukunftsthemen.
Trennlinie
Johannes Genske: Die schweren Zeiten liegen hinter ihm.
Genske Biomöbel:
Stille Teilhaber freuen sich über Erfolgsgeschichte

Diese Story tut gut: 2003 stand Johannes Genske noch vor großen finanziellen Problemen - jetzt können sich der Kölner Möbelhändler und seine stillen Teilhaber über überdurchschnittliche Renditen freuen.
Trennlinie