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Stellten am 25.8. die neuen "Express Küchen" vor (v.l.): Ralf Jourdan (GF Nolte Holding), Marc Hogrebe und Eckhard Wefing (technischer bzw. käufmännischer GF Express Küchen).
27.08.2010 16:49 Uhr

Express KüchenDie ersten 100 Küchen sind platziert

Messe-Besucher in Westfalen können sich für diesen Herbst eine neue Adresse merken, zumindest wenn sie das Discount-Segment interessiert: Vom 18. bis 25. September lädt die jüngste Nolte-Tochter Express Küchen zu ihrer ersten Hausmesse nach Melle-Bruchmühlen ein. Auf dem ehemaligen Werksgelände der insolventen Firma Habemat läuft bereits seit 1. Juli mit 28 Mitarbeitern die Produktion, sogar die ersten Musterküchen bei Portas Boss-Märkten sind schon platziert. Derzeit wird die 1.800 qm große Ausstellungshalle mustergültig eingerichtet. Was die Besucher dort zu sehen bekommen, konnte die Fachpresse vorgestern auf einer exklusiven Pressevorstellung in Augenschein nehmen.

Insgesamt sechs Programme mit 23 Fronten in 16 mm-Stärke in vier Preisgruppen werden dem Handel geboten. Der Schwerpunkt liegt vor allem bei Schichtstoff (mit Soft- und glänzender Flash-Oberfläche), Folie wird nur als Hochglanz-Variante geführt. 17 Griffe schaffen Abwechslung im ansonsten schlanken Programm. Dazu gibt's Geräte der Marken Zanker, Zanussi (Electrolux-Gruppe) und Thor (Teka-Gruppe). Alleinstellung nimmt das 15 cm-Raster für sich in Anspruch, der Teilauszug mit Dämpfung sowie die von Nolte entwickelten Airmaxx-Arbeitsplatten in Leichtbauweise. Im Segment zwischen 899 und 3.000 Euro sollen vor allem die Mehrwert-Optionen die Mitbewerber aus dem Feld schlagen. Sie beinhalten zum Beispiel verschiedene Auszugs- und Ausstattungsvarianten u. a. mit schwenkbarem Tablar und Innenauszüge, LED-Beleuchtung oder Weitwinklescharniere. "Was der Kunde von uns für 3.000 Euro bekommt, leisten andere nicht", behauptet Marc Hogrebe, zusammen mit Eckard Wefing Geschäftsführer des Unternehmens.

Immerhin verfolgt das Management ehrgeizige Ziele: In etwa drei bis fünf Jahren soll Express-Küchen aus Sicht von Nolte-Geschäftsführer Ralf Jourdan 100 bis 140 Mio. Euro Umsatz einfahren beziehungsweise einen Marktanteil von 20 bis 30 Prozent erreichen. Bislang teilten sich das Segment Burger, Impuls, Pino, Nobilia und zu 30 Prozent kleinere Anbieter. Hier setzt Express-Küchen an: "Große Handelsketten brauchen starke Partner", betont Jourdan mit Blick auf die etablierten Discountschienen "Express-Möbel" und CS Schmal. (Mehr zum Thema lesen Sie in der möbel kultur September.)

Anmerkung für Hausmessebesucher: Der Straßenname wurde im Zeichen des Neubezugs umbenannt in Am Mühlenbach 1, den ältere Navigationssysteme jedoch noch als Habematstraße kennen. Eine Website gibt es noch nicht.

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