Otto GroupDer Handelsriese reformiert seine Einkaufspolitik
Otto macht Ordnung. Laut der "Lebensmittel Zeitung" richtet der Hamburger Konzern seine Einkaufspolitik neu aus. Die Direktion Konditionen-Management steuert seit dem 1. April Abkommen über Skonti, Bonusstaffeln, umsatzabhängige Werbekostenzuschüsse etc. Bislang habe es "keine übergreifende Zusammenführung der Kopf-Konditionen im Firmengeflecht gegeben", schreibt das Fachblatt. Heißt: Bisher gab es maximal 3.600 unterschiedliche Verträge für 3.600 Lieferanten, die den Konzern aktuell beliefern und von denen 60 Prozent mit mehreren Otto-Töchtern zusammenarbeiten.
Somit wartet eine Mammutaufgabe auf Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender der Otto Group, der die Zentralisierung leitet und mit der Maßnahme die Verhandlungsposition des Konzerns gegenüber den Lieferanten verbessern soll. Einen wichtigen Schritt markierte die Einführung eines einheitlichen Konzern-Konditionen-Vertrages, der für neue Lieferanten verbindlich ist. Die Vergleichbarkeit der Einkaufspreise soll dadurch verbessert und die Zahl der Lieferanten reduziert werden.
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